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Verdacht der Steuerhinterziehung

Prozess eröffnet: Shakira droht langjährige Haftstrafe

Die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von insgesamt acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro gefordert.

Anklage wegen Steuerhinterziehung

Seit 2016 wird Shakira Steuerhinterziehung im Millionenbereich vorgeworfen. Die kolumbianische Sängerin soll in den Jahren 2012 und 2014 keinen Cent in Spanien gezahlt und seit mindestens 14,5 Millionen Euro unterschlagen haben. Am 27. Juli 2022 erschien sie bereits vor Gericht und lehnte eine Einigung mit dem spanischen Staat ab. “Shakira und ihr Team betrachten diesen Fall als totale Verletzung ihrer Rechte, da sie sich als Person und als Steuerzahler immer tadellos verhalten hat und von Anfang an bereit war, Meinungsverschiedenheiten sogar vor dem Strafverfahren zu lösen", heißt es in einem offiziellen Statement vom PR-Team der Musikerin, welches “CNN Espanol” vorliegen soll.

Shakira selbst fügte hinzu: “Die Staatsanwaltschaft ist fest entschlossen, das Geld einzutreiben, das ich auf meinen internationalen Tourneen und bei (der TV-Sendung) ‘The Voice’ verdient habe, als ich noch nicht in Spanien gewohnt habe."

Prozess eröffnet

Am Dienstag, den 27. September 2022 wurde schließlich der Prozess gegen Shakira in Spanien eröffnet und es steht alles auf dem Spiel: Obwohl die Musikerin ununterbrochen ihre Unschuld beteuerte, hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von insgesamt acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro gefordert.

Shakira selbst argumentiert bis heute, dass sie in 2012 und 2014 ihren Wohnsitz auf den Bahamas hatte und lediglich ihren damaligen Freund Gerard Piqué und die gemeinsamen zwei Söhne in Barcelona besucht habe. In Spanien selbst soll sie erst ab 2015 gelebt haben.