Billy McFarland ist seit Ende September 2022 wieder ein freier Mann und scheint einen Neuanfang starten zu wollen.

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Nach Betrug verurteilt
In 2017 wollten sich Billy McFarland, CEO von Fyre Media Inc., und Rapper Ja Rule mit einem Festival auf den Bahamas einen Namen machen. Doch statt einem drei Tage anhaltenden XXL-Event der Superlative strandeten 5.000 Fans auf dem Inselstaat im Atlantik und wurden im Einzelnen um Tausende von Dollar betrogen.

McFarland selbst wurde in 2018 wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Fyre Festival zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, wurde am 30. März 2022 frühzeitig entlassen, befand sich bis August in Gemeinschaftshaft und ist mittlerweile ein freier Mann ... Doch das Geld ist weg.

Neuanfang?
Der Fyre Festival-Organisator selbst möchte das missglückte Festival, über welches es im Übrigen auch eine Netflix-Doku gibt, hinter sich lassen und erklärte gegenüber der New York Times, dass er einen Neuanfang starten will.

“Ich würde gerne etwas Tech-basiertes machen. Das Gute an der Technologie ist, dass die Leute so vorausschauend denken und eher bereit sind, Risiken einzugehen. Wenn ich im Finanzbereich arbeiten würde, wäre es meiner Meinung nach schwieriger, einen Neuanfang zu wagen. Tech ist offener. Und die Art und Weise, wie ich gescheitert bin, war völlig falsch, aber in gewissem Sinne ist Scheitern als Entrepreneur in Ordnung.”

Während seiner Zeit im Gefängnis, so McFarland, habe er “einige wirklich erstaunliche Menschen” kennengelernt. Er fügt hinzu, dass es ihm leidtut, dass er Entscheidungen getroffen hat, die das Leben von so vielen negativ beeinflusst hat.