Inzest-Affäre: Ricky Martin verklagt Neffen auf 20 Millionen Dollar
Nach einer einstweiligen Verfügung und einer zurückgezogenen Anklage schießt Ricky Martin zurück und verklagt seine eigene Familie.
Nach einer einstweiligen Verfügung und einer zurückgezogenen Anklage schießt Ricky Martin zurück und verklagt seine eigene Familie.
Im Juli 2022 blickte die gesamte Welt auf Musiker Ricky Martin. Sein eigener Bruder Eric warf ihm vor, eine Beziehung mit seinem Sohn Dennis Yadiel Sanchez gehabt und jenem nah der Trennung nachgestellt zu haben. Er erließ eine einstweilige Verfügung gegen Martin und klagte ihn nach einer Inzest-Affäre an.
“Wir sind sehr zuversichtlich, dass unser Mandant Ricky Martin, wenn die Wahrheit in dieser Angelegenheit ans Licht kommen, vollständig verteidigt ist. […] Leider hat die Person, die dies behauptet, mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen. Ricky Martin war natürlich nie in eine sexuelle oder romantische Beziehung mit seinem Neffen verwickelt – und würde es auch nie sein”, erklärte der Anwalt des Musikers.
Der Fall landete jedoch niemals vor Gericht. Stattdessen zog Eric seine Klage zurück und erklärte, dass er gelogen und es sich um “falsche Anschuldigungen” gehandelt habe. Ricky Martin selbst sprach über “verheerende Erfahrungen” und wünscht sich für seinen Bruder und Neffen, dass sie sich professionelle Hilfe holen.
Mittlerweile sind sechs Wochen vergangen und Ricky Martin zog selbst vor Gericht. Laut dem NYP soll er seinen 21 Jahre alten Neffen Dennis Yadiel Sanchez auf schlappe 20 Millionen Dollar verklagt haben. Das Gericht in San Juan, Puerto-Rico soll sich um den Fall kümmern.
Martin behauptete in seiner Klage, dass Sanchez – den er als “unangepasste Person“ bezeichnete – damit geprahlt habe, sein Neffe zu sein. Auch schrieb er ihm vier Monate lang bis zu zehnmal am Tag Nachrichten und drohte, “seinen Ruf und seine Integrität zu zerstören“, wenn er ihm kein Geld überweisen würde. Nach der zurückgezogenen Inzest-Klage glaubt der 50-jährige Sänger, dass er “lukrative Geschäftsmöglichkeiten verpasst habe” und verlangt demnach 20 Millionen Dollar Schadensersatz.