Vor zehn Jahren ebnete PSY den Weg für alle K-Pop-Acts und musste Sicherheitsvorkehrungen treffen, von welchen er nie zu träumen wagte.

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Credit: picture alliance / dpa / Xiong Bo

Was für ein Erfolg
Am 15. Juli 2012 veröffentlichte der südkoreanische Popstar PSY seine Single “Gangnam Style” und mit dieser eine satirische Melodie, die später zum größten südkoreanischen Hit aller Zeiten mutierte. Alle Kameras der Welt waren auf ihn gerichtet und mit der dazugehörigen Visualisierung droppte er das erste Musikvideo, das eine Milliarde Aufrufe auf YouTube überschritten hatte.

Bis heute kann der Clip auf YouTube über 25 Millionen Likes vorweisen und wurde über 4,5 Milliarden Mal betrachtet.

Ein Leben nach “Gangnam Style”
Für Park Jae-sang, so sein bürgerlicher Name, veränderte sich das Leben nach dem Drop von “Gangnam Style” schlagartig. Er jettete um den Globus, performte auf dem Eiffelturm, vor dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und wurde weltbekannt. Doch PSY konnte nicht nur die Früchte seines Erfolgs ernten, sondern wurde auf Schritt und Tritt von Fans und Paparazzi verfolgt, musste Bodyguards einstellen und bekam selbst Morddrohungen.

Doch wie geht es dem K-Pop-Superstar zehn Jahre nach dem Erfolg? Laut PSY ist “Gangnam Style” das Beste, was ihm in seinem Leben passiert ist. Dennoch wurde “es schwerer und härter, weil er jedes Mal so einen krassen Hit produzieren musste. Gegenüber AFP fügte der Südkoreaner hinzu: “Ich war quasi abhängig von dem Song … Aber weißt du, es ist zehn Jahre her. Mittlerweile bin ich frei.”

Der Musiker fühlt sich so frei, dass er selbst wieder verreisen und in den Urlaub fahren kann. Passend dazu hat er die Cellistin Yoo Hye-yeon geheiratet, Zwillingsmädchen bekommen und kaufte sich eine Villa in Los Angeles. Zwischen der Stadt der Engel und Seoul lebt die vierköpfige Familie und kann auf PSYs 60 Millionen Dollar schweren Vermögen zurückgreifen.

Das komplette Interview kannst Du Dir hier anschauen: