Laut Joe Budden verlangte Jay-Z damals 250.000 Dollar für seine Lines. Heute ist es anders.

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So teuer ist ein Feature
Wer damals einen gemeinsamen Song mit Jay-Z auf den Markt bringen wollte, musste tief in die Tasche greifen: Wie Rapper Joe Budden im Interview für den “Flip Da Script”-Podcast erklärte, verlangte der Roc-A-Fella-Boss schlappe 250.000 Dollar für ein Feature auf seinem Track “Pump It Up”. Geld, welches nicht jeder aufbringen kann.

“Ich glaube nicht, dass es damals eine große Summe war. Das war glaube ich seine Zahl. Das ist jetzt meine Summe, sollte ich einen Remix für einen Newcomer aufnehmen. Damals war es eine große Summe für mich, aber es ist an sich nicht viel Geld”, sagte Joe Budden und fügte hinzu, dass Jay-Z nicht zu viel verlangt hatte. “Es war viel Geld für mich, weil es unerreichbar war. Es war außerhalb meines Budgets, aber der Segen war, dass er mir immerhin eine Nummer nannte. Wenn es einen Weg gegeben hätte, das Geld aufzutreiben, hätte ich es wahrscheinlich getan. Vielleicht verläuft der Karrierestart anders, wenn du das Geld auftreiben kannst. Aber nein, das hatten wir damals nicht.”

Sein Feature hat Joe Budden am Ende im Übrigen dennoch bekommen - jedoch nicht wie geplant für sein eigenes selbsternanntes Debütalbum. Stattdessen releaste Jay-Z in 2010 sein Album “JAY-Z: The Hits Collection, Volume One” und rappte seinen Vers, der eigentlich für “Pump It Up” aufgenommen worden war.

Anfragen verändern sich
Mittlerweile hat Jay-Z es im Übrigen nicht mehr nötig, für ein Feature Geld zu verlangen. Stattdessen sagte er in Kevin Harts “Hart to Heart”-Interview, dass er keine Gage mehr nehmen und nur noch mit Acts kollaborieren würde, die er selbst feiern würde.

“So ziemlich bei jedem Song, bei dem ich mitmache, wurde ich gefragt, ob ich dabei sein möchte. Ich bitte die Leute nicht, eine Kollaboration aufzunehmen”, so Hot, der hinzufügte, dass er diverse Angebote auch ablehnen würde. “Normalerweise versuche ich, ehrlich zu den Menschen zu sein. Ich mag es nicht, die Zeit der Leute verschwenden.” 

Abschließend sagte Jay-Z, während er von Kevin Hart unterbrochen worden war: “Ich verlange keine Gage mehr.”