In seiner Dokumentation “Machine Gun Kelly's Life In Pink” sprach der Rapper über den vermeintlich letzten Abend seines Lebens.

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Credit: picture alliance / Invision / Jordan Strauss

Eigene Dokumentation
Am 16. Juni 2022 wurde der Trailer der Dokumentation “Machine Gun Kelly's Life In Pink” veröffentlicht, der Fans einen Einblick ins Leben des Rappers gewährte. So wurde nicht nur der glamouröse Lifestyle thematisiert, sondern auch seine Drogensucht, seine neue Beziehung zu Megan Fox und das Leben mit seiner zwölfjährigen Tochter Casie Colson Baker.

Den offiziellen Trailer kannst Du Dir hier anschauen: 

Selbstmordversuch
Ende Juni 2022 veröffentlichte Hulu die komplette Dokumentation und machte damit auch auf einen Selbstmordversuch aufmerksam, welchen MGK nur durch Glück überlebt hatte. Am 05. Juli 2020 war der Vater des Rappers verstorben und Kelly rutschte in einen Sumpf der Drogen ab. Er ließ die Zeit, in welcher er die Wohnung ausräumen musste, wie folgt Revue passieren: “Ich hatte dieses wirklich seltsame Gespräch mit diesem Nachbarn, der mir all diese Dinge erzählte, die ich nicht hören wollte. Das hatte mich noch mehr fertig gemacht, weil ich nicht mehr abschließen konnte. Ich wollte mein [altes Kinderzimmer] nicht mehr verlassen”, sagte Machine Gun Kelly und fügte hinzu, dass seine “Megan in Bulgarien war, um einen Film zu drehen” und er paranoid wurde.

“Ich habe immer mit dieser Schrotflinte neben meinem Bett geschlafen und an einem Abend bin ich ausgerastet. Ich habe Megan angerufen und sagte ihr: ‘Du bist nicht für mich da.’ […] Ich habe mir den Lauf in den Mund gesteckt, Megan am Telefon angeschrien, eine Kugel eingefügt und wollte die Schrotflinte laden, bevor die Hülse im Lauf festklemmte”, sagte Machine Gun Kelly. In jenem Moment, so fügte der Rapper hinzu, habe er gemerkt, dass er den Drogen abschwören musste und hatte die volle Unterstützung von seiner Tochter Casie und Megan Fox.

Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.