Sarkastisch Palicek rappt in seinem Song über den diesjährigen, kaum vorhanden Sommer: "Wien ist schön, der Sommer ist heiss".

Der Song kommt leider zu spät, oder genau richtig?

Der Track ist eine nicht unsympathische Hasstirade gegen die warme Jahreszeit mit viel "Wiener Schmäh". Da der Sommer nun fast schon vorbei ist, beziehungsweise nie wirklich da war, hat es sich Ernst Palicek zur Aufgabe gemacht, den Sommer genau so zu zeigen, wie er ist.

Er ist so ernst wie sein Name

Palicek schafft scheinbar absichtlich nicht die feuchtfröhliche Partystimmung, die Sommerhits sonst erklingen lassen: Denn Ernst Palicek ist genauso, wie sein Vorname. Ernst. Dazu noch ein wenig Wiener Dialekt und zack, ist der Song österreichisch-perfekt.

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Bild: Youtube

Er zeigt die Realität des Sommers

Der Sommer im Song entspricht aber nicht 100% dem Sommer, den man sich wünscht. Ern erscheint in dem Track so wie er dieses Jahr in Deutschland war: Nicht vorhanden, grau, kurz und auch schon wieder weg. Also hat das mit der Authentizität wohl doch funktioniert.

Warm genug scheint es allerdings trotzdem zu sein, da Ernst wie der typische Touri in Sandalen, Shorts, Polohemd und Beuteltasche im Video auftritt: „Der Sommer ist so woarm, da braucht man kein Jackett“.

Auch kommt wahrscheinlich so viel Licht durch die dicke Wolkendecke, dass der Sänger einen Hut und eine Sonnenbrille tragen muss.