Während er von Millionen von Fans angehimmelt worden war, war es Harry peinlich über sein Privatleben zu sprechen.

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Wem kann er trauen?
Wir können uns nur vorstellen, wie ein Leben eines weltweit gefragten Musikers aussehen muss. Natürlich verdient der Act Millionen mit seiner Stimme, wird auf luxuriöse Trips eingeladen und bekommt Designer-Klamotten fast schon hinterher geschmissen. Doch der Ruhm hat auch seine Schattenseiten: Neben diversen Stalkern muss ein jeder Superstar darauf achten, wem er noch trauen und seine persönlichsten Gedanken erzählen kann.

Harry Styles zum Beispiel sprach mit den Redakteuren der “Better Homes and Gardens”-Zeitschrift über sein Privatleben und gestand, dass zu Zeiten von One Direction alles auf dem Kopf stand. “Während des Lockdowns habe ich angefangen, eine Menge Dinge zu verarbeiten, die passiert sind, als ich in der Band [One Direction] war”, startete Styles und fügte hinzu, dass er ermutigt worden war, viel von seinem Privatleben preiszugeben, “um die Leute dazu zu bringen, sich mit mir zu beschäftigen, mich zu mögen“. So würde es zum Beispiel kein einziges Kinderfoto mehr geben, welches seine Fans nicht gesehen haben.

Für Sexleben geschämt
In der Vergangenheit wollte Styles im Übrigen auch keine Fragen zu seinem Sexleben beantworten und sagte aus, dass er sich für dieses “geschämt” habe.

“Lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass das Einzige, was mir gehörte, mein Sexleben war. Ich schämte mich so sehr dafür, schämte mich für die Vorstellung, dass die Leute wissen könnten, dass ich Sex hatte, geschweige denn mit wem”, so der britische Musiker, welcher hinzufügte, dass sein Image eines Boyband-Mitglieds nicht beschmutzt werden hätte dürfen.

“Damals gab es noch die ‘kiss-and-tell'-Dinge. Es war stressig herauszufinden, wem ich vertrauen konnte. Aber ich glaube, ich kam an einen Punkt, an dem ich mich fragte: Warum schäme ich mich? Ich bin ein 26-jähriger Mann, der Single ist. […] Ja, ich habe Sex. […] Ich bin meinen Freunden gegenüber sehr offen damit umgegangen, aber das ist meine persönliche Erfahrung - meine eigene. Der springende Punkt ist: Wir als Menschheit sollten dahin gehen, dass wir offener sind und alles akzeptieren. Es sollte keine Rolle spielen, worum es geht, wir sollten nichts und niemanden mit einem Label versehen müssen oder in eine Box stecken”, fügte Harry Styles abschließend hinzu.