Eine namentlich nicht weiter erwähnte Frau reichte Klage ein und sagte aus, dass sie von dem Musiker sexuell misshandelt worden war.

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Nächste Klage
Chris Brown soll nicht nur zum dritten Mal Vater geworden sein, sondern schlägt sich aktuell auch mit einer weiteren Klage herum: Der US-amerikanische Musiker soll am 30. Dezember 2020 eine namentlich nicht weiter erwähnte Frau auf Puff Daddys Yacht in Miami nicht nur unter Drogen gesetzt, sondern auch noch vergewaltigt haben. Rund ein Jahr später kontaktierte die Dame einen Anwalt und verklagte Chris Brown auf 20 Millionen Dollar.

Was soll passiert sein?
Laut der TMZ heißt es in den gerichtlichen Dokumenten, dass Chris die Frau nicht nur zur Party eingeladen hatte, sondern ihr auch einen Becher reichte und reichlich nachschenkte. Nach kurzer Zeit fing sie an, “eine plötzliche, unerklärliche Bewusstseinsveränderung” wahrnehmen und fühlte sich “desorientiert, körperlich instabil und fing an, schläfrig” zu werden. Chris Brown selbst soll Gerüchten zufolge jene Zeit genutzt haben, um mit der ins Schlafzimmer zu gehen und sie zu vergewaltigen.

In den gerichtlichen Dokumenten heißt es weiterhin, dass Chris am Folgetag eine SMS schrieb und sie aufforderte, die Pille danach zu nehmen. Laut ihren Anwälten hatte die Frau die mutmaßliche Vergewaltigung damals nicht der Polizei gemeldet, “weil sie Medizinstudentin war und es ihr peinlich war”.

Die Klägerin fordert einen Schadensersatz in Höhe von 20 Millionen Dollar. Weder Chris Brown, noch sein Management haben bislang auf die Vorwürfe reagiert.

 Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Missbrauch – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Laut Bundeskriminalamt wurden allein 2015 fast 130.000 Frauen und annähernd 25.000 Männer Opfer von häuslicher Gewalt bzw. Partnerschaftsgewalt. Dabei liegt die Dunkelziffer deutlich höher. Der Weisse Ring bietet Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt. Sowohl telefonisch, als auch online. Hier erhältst Du alle Informationen. 

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar.