Wie der Daughtry-Frontmann bestätigte, nahm sich die 25-Jährige im November 2021 das Leben.

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Traurige Gewissheit
Chris Daughtry, Frontmann der erfolgreichen US-amerikanischen Post-Grunge-Band Daughtry, musste im November 2021 einen schrecklichen Schicksalsschlag verarbeiten. Der “It’s Not Over”-Musiker gestand, dass seine Stieftochter Hannah verstorben sei und er sich für eine Weile aus dem Rampenlicht zurückziehen möchte.

Doch nun kam die traurige Wahrheit ans Licht: Die Familie der 25-Jährigen bestätigte in einer Stellungnahme, dass sich Hannah in ihren eigenen vier Wänden in Fentress County, Tennessee unter Drogeneinfluss das Leben genommen hatte. “Unsere geliebte Tochter Hannah Price ist am 12. November 2021 gestorben. Seitdem gab es viele Spekulationen und nach einer vollständigen Untersuchung können wir jetzt über nähere Details sprechen”, hieß es im Statement. Die Stieftochter des Musikers soll demnach bereits in jungen Jahren mit mentalen Problemen gekämpft haben und wollte in den kommenden Wochen und Monaten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. “Nur wenige Monate nachdem Hannah ihren leiblichen Vater durch Selbstmord verloren hatte, wurde […] ihr ins Gesicht geschossen. Wir taten alles, was wir konnten, um sie zu unterstützen. Wir hatten erst kürzlich mit Hannah vereinbart, dass sie sich weiter behandeln lässt und näher zu ihrer Familie zieht.”

Am 12. November 2021 hatte sich die Stieftochter des Musikers erhängt. Chris Daughtry selbst bat alle Fans um Rücksichtnahme und hofft darauf, dass er mit diesem Statement anderen Familien das Leid ersparen kann. “Wenn du oder ein geliebter Mensch unter psychischen Gesundheits-, Missbrauchs- oder Suchtproblemen leiden, suche bitte sofort Hilfe […] und setz dich mit einem qualifizierten, ausgebildeten Psychologen oder Berater in Verbindung.”

Ob der Frontmann im Februar 2022 mit seinen Jungs von Daughtry tatsächlich auf Tour gehen wird, ist unterdes noch nicht bestätigt worden. 33 Konzerte im Norden der USA stehen derweil auf der Kippe. 

 

Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.