Wie Sarah gestand, hätte sie als Schauspielerin im deutschsprachigen Raum groß rauskommen können. Doch ihre Familie war ihr wichtiger.

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Erste Schauspielerfahrungen
Sarah Engels hat seit der Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar in 2011 mehr erreichen können, als sie es sich vorgestellt hat. Einige Dokus nahm sie auf, war als Teilnehmerin in Game-Shows zu sehen und saß sogar in der Jury bei “Das Supertalent”. Ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin machte Engels schließlich in 2018 in der Serie “Das Traumschiff” und war am 17. Januar 2022 in der Hauptrolle Toni im Film “Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen” zu sehen.

Lehnte Rolle ab
Wie Sarah selbst gestand, war jene Rolle nicht die erste große Möglichkeit vor der Kamera zu stehen. Das letzte Mal hingegen hatte sie die Angebot abgelehnt und sich auf ihren Sohn konzentriert. “Vor ein paar Jahren wurde ich für eine Daily Soap angefragt. Aber das war nicht in meinen Alltag integrierbar. Das wäre so zeitintensiv gewesen, sodass ich die vielen anderen Projekte gar nicht mehr hätte machen können. […] Es kam sicher schon mal vor, dass ich etwas absagen musste. Schöne Projekte, bei denen ich ein paar Wochen im Ausland gewesen wäre, fern von zu Hause. Aber das habe ich wegen Alessio nicht wahrnehmen können und wollen. Ich glaube, dass jede Mutter Abstriche macht, weil man das Kind an oberste Stelle setzt”, erklärte Sarah gegenüber “t-online”.

Familie ist wichtiger
Mittlerweile war Sarah zum zweiten Mal schwanger und schenkte Alessio ein Geschwisterchen. Sollte sie erneut eine Rolle angeboten bekommen, gibt es weitere Faktoren, welche ihr in die Karten spielen müssen. Sie sagte: “Es muss immer mit beiden Kindern vereinbar sein! Alessio geht zur Schule, hat jetzt seinen festen Rhythmus, da kann man ihn auch nicht mehr herausnehmen, wie vielleicht mal im Kindergarten. Ich bin eine Mama, die sich über längere Zeiträume schlecht von ihren Kindern trennen kann. Eine Woche ohne meine Kleinen würde ich nicht aushalten.”

Und sollte Sarah Engels am Ende doch eine Rolle annehmen, steht für sie die Unterstützung ihrer Familie an erster Stelle: “Sie haben mich oft am [‘Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen’-]Set besucht. Wir aßen auch meist gemeinsam zu Mittag, aber die beiden [Ehemann Julian und Sohn Alessio] waren auch alleine in Berlin unterwegs. Für mich war das Schönste nach einem Drehtag, zu wissen, dass zu Hause jemand auf mich wartet.”