Der Rapper soll zwei Männer damit beauftragt haben, seinen Namen auf eine U-Bahn zu sprühen. Nun muss Ufo361 mit strafrechtlichen Folgen rechnen.

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Polizei schritt ein
Am Montagnachmittag, den 04. Januar 2022 bestätigte die Berliner Polizei, dass sie im U-Bahn-Schacht in Charlottenburg eingreifen mussten. Zwei Männer sollen geflohen sein, während die dritte Person behauptete, “er habe die anderen nur bezahlt, damit sie seinen bekannten Rapper-Namen sprühen, während er zuschaut”.

Die Beamten in der Landeshauptstadt zögerten nicht lange, nahmen letzteren Mann fest und erklärten, dass das LKA Ermittlungen aufgenommen habe. Via Twitter wurde die Festnahme wie folgt bestätigt:

Es wäre nicht das erste Mal
Ob sich Ufo361 tatsächlich in einem Schacht zwischen den Bahnhöfen Deutsche Oper und Richard-Wagner-Platz aufgehalten hat und festgenommen worden war, ist nicht bestätigt worden.

Der Rapper selbst hat in seiner Jugend vermehrt zur Sprühdose gegriffen und im Interview mit “HipHop” gestanden, dass er selbst vor Passagieren nicht Halt gemacht hätte. “Seitdem ich jung bin. So mit 12-13 habe ich angefangen zu sprühen. […] Ich habe dann angefangen rumzutaggen, obwohl die Bahn voll war. Und ich habe mir gedacht: ‘Okay, scheiß drauf! Die Leute werden eh nichts sagen. […] Du guckst einmal böse und dann sind die erschrocken und sagen nichts.’ Und dann stand da aber ein Kripo-Beamter, so ein Zivilpolizist, mit im Wagon und der hat mich dann gecasht”, sagte Ufo361 und fügte hinzu, dass er für “zwei Stunden in der Zelle” sitzen musste. Am Ende, so fügte der Rapper hinzu, haben sie ihn einfach wieder gehen lassen.