Die Rapperin nahm kein Blatt vor den Mund und sprach öffentlich über die Themen Rassismus und Schwulenfeindlichkeit.

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Rassismus
Seit dem Release ihrer Debütsingle “Bodak Yellow” in 2018 ist Cardi B eine hohe Hausnummer im Game. Weitere Nummer-eins-Tracks folgten auf dem Fuß, bevor sie auf die ungleiche Bezahlung im Musikbusiness aufmerksam machte. “Ich habe Vorurteile erlebt. Ich war in Werbeverträge verwickelt und habe dann rausgefunden, dass gewisse hellhäutige Menschen von derselben Firma mehr Geld für ihre Verträge bekommen haben”, erklärte Cardi B gegenüber Mariah Carey im Februar 2021 und fügte hinzu, dass auch sie unter Rassismus leiden müsse.

“Dunkelhäutige Künstler haben es am schwersten, von Designern eingekleidet zu werden, und am schwersten, Sitze bei ihren Modenschauen zu bekommen, und sie werden kaum von großen Modemarken unterstützt, die wir buchstäblich zum Trend machen. […] Ich informiere mich. Da frage ich mich: ‘Wenn du mir nicht zahlst, was du diesen anderen Menschen zahlst, wie kommt das?’ Es ist etwas beleidigend.”

Steht ihren Fans bei
Cardi B hält selten den Ball flach und setzt sich für ihre Fans ein, welche immer mal wieder selbst diskriminiert werden. Anfang 2022 zum Beispiel machte sie homophoben Personen den Garaus und erklärte via Twitter: “Jede bad B*tch hat einen schwulen besten Freund oder einen schwulen Cousin, der ebenfalls ein bester Freund ist. Du bist einfach nur hässlich, solltest du homophob sein!”

Schon in der Vergangenheit geriet Cardi B ins Kreuzfeuer und erklärte öffentlich, dass sie kein Problem mit der LGBTQ+-Community habe. “Wie zum Teufel soll ich homophob oder transphob sein? […] Hat sich jemand von euch mit einem Elternteil auseinandergesetzt, welches deine Sexualität nicht akzeptieren kann? Ich habe zuvor einige ignorante Dinge gesagt, mich dafür entschuldigt und mich gebildet. Das beutetet nicht, dass ich etwas gegen Schwule habe. […] Ich unterstütze die LGBT-Community nicht, weil ich ‘schwule Fans’ habe. Ich stärke ihr den Rücken, weil ich verwirrende Gefühle hatte, als ich aufgewachsen war [und mich gefragt habe:] ‘Ist es normal Mädchen zu mögen?’”, erklärte Cardi B bereits im Sommer 2020 via Twitter.

Abschließend fügte die Rapperin hinzu, dass sie die Community unterstützen würde, nachdem ihr schwuler Cousin eine schwere Jugend und nicht gewusst hatte, wie er sich seiner “sehr strengen dominikanischen Familie zu outen” konnte.