Laut den Forschungsergebnissen der Modemarke Pour Moi sind Personen, die beim Joggen Drake und Nicki Minaj hören, deutlich langsamer als mit der Musik von anderen Artists.

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Neue Playlist muss her?
Es ist kein Geheimnis, dass die richtige Playlist einen jeden nicht nur motivieren, sondern auch ein gutes Training in ein großartiges verwandeln kann. Die Frage ist allerdings, ob die ausgewählte Musik auch das Gegenteil bewirken und einen beim Sport herunterziehen kann. Kann ein schlecht gewählter Track eine vielversprechende Session zunichtemachen? Glaubt man einer aktuellen Studie der Modemarke Pour Moi, ist dies durchaus möglich. Um einen Zusammenhang zwischen Musik und Laufgeschwindigkeit zu finden, analysierte die Studie Daten von 60 unterschiedlich langen Läufen. Dabei haben alle Sportler jedes Mal, wenn sie erneut an den Start gegangen und eine neue Strecke gelaufen waren, einem anderen Act zugeteilt. Und das Ergebnis war erstaunlich:

Der weltweit gefeierte, fast schon unschlagbare Kanadier Drake ist möglicherweise nicht die beste Wahl für eine einzige Lauf-Playlist, da seine Tracks die Zeit des Sportlers im Durchschnitt um sechs Prozent verlängerte. Das auf einen 42 Kilometer langen Marathon hochgerechnet, entspricht einer Zeit von fast 15 Minuten extra … Ebenfalls wurde mit den Studienergebnissen bestätigt, dass Künstler wie BTS, Doja Cat und Nicki Minaj einen ähnlichen Einfluss haben.

Diese Acts bringen Dich voran
Während die Beats und Bars von unter anderem Drake, BTS, Doja Cat und Nicki Minaj einen jeden Läufer verlangsamen sollen, wurden auch positive musikalische Einflüsse beim Rennen festgestellt: Die Stimme von Beyoncé verhilft den Läufern ihre Zeit im Durchschnitt um zwei Minuten und 45 Sekunden zu verkürzen, was 33 Sekunden pro Kilometer entspricht. Andere Acts, welche den Lauf positiv beeinflussen, waren Kanye West, Cardi B und Rihanna.