Auf 416 Seiten schrieb Investigativjournalist Måns Mosesson über das Leben des Star DJs, welcher in 2018 Selbstmord begangen hatte.

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Credit: Kevin Mazur / GettyImages

RIP
“Hey Brother”, “Levels” und “Wake Me Up” sind nur drei der ausgezeichneten Nummer-eins-Singles vom schwedischen DJ und Produzenten Avicii. Doch mit all dem Erfolg, den ausverkauften Tourneen und dem Rummel um seine Person zogen im Leben des Schweden mehr als nur dunkle Wolken auf: Er litt unter schweren Depressionen und nahm sich im April 2018 im Oman das Leben.

Biografie ist erschienen
Millionen von Fans trauern auch heute noch um den Schweden und streamen seine Songs via Spotify. Doch nun kann man sich das rasante und zum Teil todtraurige Leben von Avicii einmal in Form eines Buches reinziehen:

Auf 416 Seiten [deutsche Fassung] thematisierte der schwedische Investigativjournalist Måns Mosesson den Teufelskreis der Karriere und hatte unter anderem für Tim: Die offizielle Avicii-Biografie” mit der Familie und engen Freunden von Tim Bergling, so sein bürgerlicher Name, gesprochen. Die Beschreibung des Coups liest sich wie folgt: “Tim Bergling war ein musikalisches Ausnahmetalent und prägte mit seinen Melodien eine Ära, in der schwedische und europäische House Music die Welt eroberte. Doch zugleich war er ein zurückgezogener und verletzlicher junger Mann, der mit unmenschlicher Geschwindigkeit erwachsen werden musste.”

Die deutsche Fassung, welche von Wolfgang Butt übersetzt worden war, gibt es ab sofort im Handel.

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Credit: Offizielles Cover

Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.