An der Ryerson Universität in Toronto können Studierende diesen Winter erstmals das Fach “Dekonstruktion von Drake & The Weeknd” belegen.

Drake-x-The-Weeknd.png

Credit: Todd Williamson & Rich Fury / GettyImages

Harte Arbeit wird bezahlt
Drake und The Weeknd sind zwei der erfolgreichsten kanadischen Künstler unserer Zeit. Doch ihr Erfolg wurde ihnen nicht in die Wiege gelegt. Stattdessen mussten beide Rapper jahrelang schuften und ihr Können verfeinern, diverse Mixtapes und Tracks droppen und in kleinen Clubs für Trinkgelder performen, bevor der kommerzielle Erfolg kam. Doch all die harte Arbeit zahlte sich am Ende aus:

Gemeinsam können sie nicht nur ein Vermögen von 380 Millionen US-Dollar ihr Eigen nennen, sondern auch über 138 Millionen monatliche User auf Spotify verzeichnen. Passend dazu befinden sich The Weeknd und Drake auf Position drei und vier der meistgestreamten Acts auf dem schwedischen Musikdienst und begeistern ihre Fans mit der musikalischen Vielfalt.

Neues Studienfach
Dass ihr Heimatland stolz auf beide kanadischen Künstler ist, ist nicht zu übersehen. Doch die Leiter der Ryerson Universität in Toronto legte nun noch einen darauf und kündigte erstmals das Studienfach “Dekonstruktion von Drake & The Weeknd” an. Im Wintersemester 2021 wird es Studierenden erstmals möglich sein, sich musikalisch und wissenschaftlich mit dem Erfolg der beiden Künstler auseinanderzusetzen.

Kursleiter Dalton Higgins, welcher bereits die Biografie “Far from Over: The Music and Life of Drake” in 2012 auf den Markt gebracht hatte, erklärte im Interview mit CNN: “Es ist an der Zeit, dass unsere kanadischen Rap- und R&B-Ikonen anerkannt und akademisch oder anderweitig ins Programm aufgenommen werden. Und es ist für Wissenschaftler und Historiker von entscheidender Bedeutung, die Musikszene in Toronto zu untersuchen […] und dazu beigetragen hat, die Voraussetzungen für den Mega-Erfolg von Drake und The Weeknd zu schaffen”, sagte Higgins.

Schon vor dem eigentlichen Start für die Einschreibungen sollen unzählige Studenten ihr Interesse am Kurs erklärt haben. Ob dies nur eine einmalige Aktion bleiben wird oder jener von der Ryerson Universität in Toronto in Zukunft erneut angeboten wird, ist nicht bekannt.