Der im polnischen Breslau aufgewachsene Künstler hofft darauf, dass Eltern ihre Kinder vorzeitig aufklären und weniger Verbote aussprechen.

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Credit: Isa Foltin / GettyImages

Spricht über das Thema Drogen
Mateo Jasik ist eines der Mitglieder der erfolgreichen Gruppe Culcha Candela. Mit Songs wie “Hamma!”, “Ey DJ” und “Monsta” hat er im Sturm die deutschen Charts erobert und sich mit seinen Jungs in die Herzen von Millionen von Fans gesungen. Doch der deutsch-polnische Sänger, Rapper und Musikproduzent möchte nicht nur mit seinen Tracks für Aufmerksamkeit sorgen, sondern versuchte mit seinem “Hotbox”-Interview auch einigen Eltern beim Thema Drogen ins Gewissen zu reden.

“Meine Mom hat es genau richtig gemacht, weil, ich glaube, es ist auch ein Teil von diesem, dass gewisse Jugendliche oder Kinder dann abhängig werden oder übertreiben. Die finden das voll geil, weil es verboten ist, weil nie drüber gesprochen wurde und weil sie dann voll auf den Film kommen”, sagte der Culcha Candelas-Musiker und fügte hinzu, dass seine Mutter offen und ehrlich mit ihm über das Thema Drogen gesprochen hat. Mateo erinnerte sich an das Gespräch wie folgt: “Aber bei uns, meine Mom hat gesagt, als ich halt auf die Oberschule gekommen bin. […] Und sie meinte: ’Wenn du willst, können wir das zusammen probieren - so einen kiffen.’ Und ich so: ‘Mutti, vielen Dank, dass du mit mir redest, aber ich habe das schon probiert. Alles gut.’ Und sie meinte dann, dass das alles gut ist und sie nicht wollte, dass ich kotzend in der Gegend liege. Und das fand ich schon nice. Meiner Meinung nach sollte man halt offen - ich weiß, dass viele Leute auch zum Beispiel wegen ihrer Sexualität oder sonst was, mit ihren Eltern nicht offen reden können. Das ist total schlimm.”

Mateo selbst ist anschließend nicht wie einige seiner Freunde in die Drogenabhängigkeit geraten. Stattdessen konsumierte er Marihuana und Co. in Maßen und ist seiner Mutter für die Erziehung dankbar.

Das gesamte Interview kannst Du Dir hier anschauen: 

 

Hinweis der Redaktion
In der Regel berichten wir nicht über Drogen – außer die Einnahme erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.