Ryan Millen soll während des Sets von Tiesto die Asche eines Verstorbenen verstreut haben. Doch was sagt der Musiker dazu?

Tiesto.jpg

Credit: Albert Chau / GettyImages

Der letzte Wille
Liam und Ryan Millen hatten spontan Tickets für das britische Creamfields-Festival im Netz erstanden und staunten nicht schlecht, als wenig später nicht nur die Karten, sondern auch ein zweiter Brief bei ihnen angekommen war. Im zweiten Schreiben hatten die Cousins von Stuart Mitchells Familie nicht nur ein kleines Behältnis mit Asche erhalten, sondern auch die Bitte, dass sie jene beim Festival verstreuen sollten - schließlich wollte der viel zu früh verstorbene Familienvater selbst beim Event mit dabei sein.

“Erstmals wollten wir uns bedanken, dass du Stuarts Karten gekauft hast. […] Dies ist ein wenig Asche meines Sohnes Stuart”, schrieb sein Vater Julian im persönlichen Brief nieder und hoffte darauf, dass sie den festen Rückstand aus der Verbrennung organischen Materials beim Festival verstreuen, “damit er auch wirklich ein letztes Mal dort gewesen ist”.

Asche verstreut
Ryan Miller hatte sich natürlich nicht zweimal bitten lassen, sondern folgte dem Wunsch des Vaters am Ende. Mit Videos und Bildern begleitete Ryan Millen die Aktion und scheint am Ende sogar dafür gesorgt zu haben, dass er zeitweise nicht nur im Backstagebereich und auf der Bühne sein kann, sondern die Asche auch in eine Konfettikanone laden durfte …

Während des Creamfields-Sets von Headliner Tiesto soll die Asche vom 30-jährigen Stuart am Ende in die Luft geschossen worden sein. Doch die Aktion, welche man im unten eingebetteten Video erblicken kann, scheint laut dem Star-DJ nicht stattgefunden zu haben.

 

“Das stimmt nicht Leute.. Es ist einfach nur ein schlechter Scherz, der die Runde macht. Es wäre wirklich seltsam, wenn das stimmen sollte”, erklärte Tiesto in einem mittlerweile wieder gelöschten Kommentar. Ob nachfolgende Videoaufnahmen lügen?!