Also selbstständiger Musiker hat Drews nur sehr selten in die Rentenkasse eingezahlt und wird sich davon im Alter nicht versorgen können.

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Fast keine Rente
Der am 02. April 1945 im brandenburgischen Nauen geborene Jürgen Drews wusste bereits in seiner Jugend, dass er irgendwann einmal mit seiner eigenen Musik groß rauskommen wollte. Und der Erfolg hatte nicht lange auf ihn gewartet: “Bei Nacht in Bangkok”, “König von Mallorca” und “Ein Bett im Kornfeld” sind nur drei der gefeierten Lieder des Schlagersängers, welcher zu den erfolgreichsten Acts seines Genres zählt. Mit Gagen von rund 10.000 Euro konnte er sich in den vergangenen vier Jahrzehnten ein Vermögen anhäufen und hatte es dennoch nicht für nötig gehalten, in die Rentenkasse einzuzahlen. Stattdessen war Drews als selbstständiger Musiker weltweit unterwegs und gestand im Interview mit der BILD, dass er und Ehefrau Ramona irgendwann einmal nicht von seiner "Mini-Rente" leben könnten.

“Das sind noch nicht mal 200 Euro. Davon kann ich mit Ramona einmal schön essen gehen. Das war’s”, erklärte der Sänger. Sorgen machen müsse man sich um den Schlagersänger dennoch nicht, er habe finanziell ausgesorgt und fügte hinzu: “Ich habe vorgesorgt und mein Geld gut angelegt. Deshalb trifft mich die Corona-Krise finanziell gerade auch nicht so hart wie viele meiner Kollegen. Allerdings habe ich – wie alle anderen Selbstständigen auch – beruflich bedingt laufende Nebenkosten zu bedienen, die eigentlich von meinen Einkünften als Künstler ausgeglichen werden. Diese Einkünfte fallen momentan weg. Eine gewisse Zeit kann ich diese Kosten noch tragen. Sollte die Corona-Krise allerdings sehr lange anhalten, muss auch ich mir Gedanken machen, wie es beruflich weitergeht.”