Die norwegischen Beachhandballerinnen wurden bestraft, weil sie Shorts statt Bikini-Höschen trugen. P!nk möchte diese Strafe übernehmen.

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Credit: Dave Kotinsky / GettyImages

Protest bei Beach-EM
Mitte Juli 2021 startete die Europameisterschaft der Frauen im Beachhandball und mit dabei waren ebenfalls die Spielerinnen aus Norwegen. Jene hatten sich zum ersten Mal in der Geschichte ihres Teams gegen die vorgeschriebenen Bikini-Höschen entschieden und trugen im bulgarischen Warna etwas längere Sporthosen.

Die Disziplinarkommission der Europäischen Handball-Föderation (EHF) bewertete das Auftreten als “Fall unangemessener Bekleidung”. Wie vom Weltverband IHF festgelegt worden war, müssen alle Mitglieder der Herrenmannschaft Hosen, die “mindestens zehn Zentimeter” über dem Knie enden, am Körper haben, während alle Damen einen Bikini mit einer Seitenbreite von “maximal zehn Zentimetern” während eines Beachhandballspiels tragen müssen …

Die sogenannte Protestaktion der norwegischen Spielerinnen verstießt gegen die Kleidervorschriften des Dachverbands und wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro bestraft worden.

Sängerin möchte Strafe übernehmen
Nachdem die News der Geldstrafe weltweit die Runde gemacht hatte, mischte sich ebenfalls US-Superstar P!nk ein und meldete sich via Twitter bei allen Spielerinnen. Statt demnach für ihre Kleidung bei der EM 2021 bestraft zu werden, sollte laut der Sängerin die Europäische Handball-Föderation (EHF) geahndet und wegen Sexismus zur Kasse gebeten werden.

“Ich bin wirklich stolz auf die norwegischen Beach-Handballerinnen, die gegen die sehr sexistischen Regeln zu ihrer ‘Uniform’ protestieren haben”, schrieb P!nk nieder und fügte hinzu: “Die europäische Handball-Föderation sollte Strafe wegen Sexismus zahlen müssen.”

Abschließend erklärte P!nk ebenfalls, dass sie gerne die Strafe von 1.500 Euro für die Mädels der norwegischen Beachhandball-Mannschaft zahlen würde.