Statt sich wie damals abzuhungern, feiert Christina heute ihre Rundungen und ist stolz darauf.

Christina-Aguilera.jpg

Credit: Steve Jennings / GettyImages

Kinder & Karriere
Christina Aguilera stand seitdem sie denken kann, vor der Kamera. Schon als Kind durfte sie neben Britney Spears und Justin Timberlake im “The All New Mickey Mouse Club” ihr Können unter Beweis stellen und startete anschließend ihre Karriere als Sängerin. Doch der gesamte Druck vom Business ging ihr schon früh an die Nerven. Viel zu oft wurde sie aufgrund ihres Aussehens, nicht aber ihrer Stimme, bewertet und hungerte sich schließlich zum angeblichen Traumgewicht.

“Als ich anfing [Musik zu machen], hasste es, superdünn zu sein. Mit 21 wurde ich etwas fülliger und ich liebte meine Kurven. Ich fand es toll, einen Hintern zu haben. […] Es fällt mir schwer, die Bilder von damals anzusehen, weil ich mich daran erinnere, wie unsicher ich mich gefühlt habe”, erklärte der US-Superstar im Interview mit der Zeitschrift “Health”.

Anschließend sagte Christina ebenfalls, dass sie ihr Leben aktuell feiern würde und nicht noch einmal den Prozess der Selbstliebe durchmachen möchte.

“Ich möchte meine 20er nicht noch einmal durchmachen müssen - man ist so in Gedanken vertieft und muss sein Selbstbewusstsein erst einmal finden. Mit fortschreitendem Alter hört man auf, sich mit anderen zu vergleichen und fängt an, seinen eigenen Körper zu wertschätzen.”

Schützt ihre Tochter
Christina Aguilera ist mittlerweile 40 Jahre alt und hat zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Den 13-jährigen Max und die siebenjährige Summer Rain nimmt die Musikerin ebenfalls mit zur Arbeit und erklärte, dass sie aufpassen würde, wie sie dargestellt wird, sollten ihre Kids mit am Start sein.

“Ich bin sehr vorsichtig, wenn meine Tochter zu Fotoshootings mitkommt. Ich möchte sicherstellen, dass sie merkt, dass es nicht wichtig ist, wenn sie Mama in der Maske bei Haar und Make-up sieht. Wenn sie meine Aufmerksamkeit braucht, lasse ich alles links liegen, schaue in ihre Augen und höre ihr zu. Ich möchte sicherstellen, dass sie versteht, dass dies Teil von Mamas Arbeit ist. […] Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, wenn es um meine Kinder geht. Ich versuche nur sie zu ermutigen, sich selbst zu sein.”