Nach über einem Jahrzehnt im deutschen Game möchte der Rapper die ganze Welt erobern und könnte der Bundesrepublik schon bald den Rücken kehren.

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Credit: Andre Josselin

Pause und neuer Schwung
Seit 2010 kennt man Ufuk Bayraktar unter dem Alter Ego Ufo361. Doch wirklich erfolgreich war er zu Beginn seiner Karriere nicht. Stattdessen droppte er sein Debütalbum “Ihr seid nicht allein”, welches überhaupt nicht gut angekommen war. Nach keinen Positionierungen in den Charts machte der Berliner eine Pause, arbeitete unermüdlich an seinem Style, verfeinerte seinen Rap und die Beats und schaffte es in 2018 erstmals mit seinem zweiten LongPlayer an die Spitze des deutschen Rankings.

Ufo361 hatte sich schließlich selbst ein Team zusammengestellt, sein eigenes Label “Stay High” gegründet und seither drei weitere Nummer-eins-Alben als Solokünstler und die neueste CD “Nur für Dich” mit Sonus303 präsentiert. Der Spaß kam bereits im Oktober 2020 auf den Markt und generierte via Spotify über 155 Millionen Streams. Auch die sich darauf befundenen Singles “Games” und “Playlist” waren ein voller Erfolg, welche Du Dir hier noch einmal anhören kannst:

“Ich bin fertig mit Deutschland!”
Ufo361 selbst ist dennoch immer wieder auf der Suche nach neuen Talenten und hat nun scheinbar neue fleißige Helfer gefunden, welche ihm in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren geniale Videos erstellen sollen. Sein altes Team wird der Künstler dennoch nicht feuern, sondern erweiterte es einfach. Das zumindest gestand der Berliner via Instagram und stichelte ebenfalls gegen alle Newcomer im Game. Diese würden ihn demnach nicht überzeugen und nicht auf seinem Level sein, sodass er Deutschland schon bald den Rücken kehren könnte …

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Credit: Ufo361 / Instagram

Was Ufo361 wohl damit gemeint hat? Für die Kollaboration-LP “Lights Out” mit dem türkischen Superstar Ezhel kehrte der Sprechgesangskünstler bereits zu seinen Wurzeln zurück. Ob sich der Berliner in Zukunft am englischen Markt orientieren und Musik für die breite Masse aufnehmen wird?

Auf “Big Drip”, was in Zusammenarbeit mit dem US-Amerikaner Future entstanden war, kannst Du Dich schon einmal von seinem Können überzeugen lassen: