Die von der New York Times in Auftrag gegebene Dokumentation “Framing Britney Spears” kann seit heute auch auf Amazon Prime Video gestreamt werden.

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Credit: Jon Kopaloff / GettyImages

#FreeBritney
Seit nunmehr 14 Jahren hat Britney Spears keine Kontrolle mehr über ihre Finanzen, ihre Karriere und ihr gesamtes Leben. Stattdessen wird sie seit ihrem Zusammenbruch, dem Abrasieren ihrer Haare und der Regenschirm-Attacke auf einen Paparazzo von ihrem Vater beschattet, welcher als Vormund die Entscheidungsgewalt hat. Spears selbst versucht sich gegen Jamie vor Gericht durchzusetzen und seit mehreren Monaten Jodi Montgomery als Vormund durchzubringen. Die Teilhaberin der Treuhandfirma Pais Montgomery steht ihr bereits seit September 2019 zur Seite, nachdem Brits Vater aus “persönlichen gesundheitlichen Gründen” nicht mehr verreisen konnte.

Passend dazu gingen ihre Fans auf die Straße, versuchten der Musikerin den Rücken zu stärken und dafür zu sorgen, dass sie endlich in Ruhe gelassen und ihr eigenes Leben leben darf.

“Framing Britney Spears”
Nachdem auf der ganzen Welt “#FreeBritney”-Zeichen erstellt und Demos geplant worden waren, schaltete sich die legendäre Zeitschrift New York Times ein und plante eine Dokumentation, welche den Aufstieg und Fall der zweifachen Mutter näher beleuchten sollte. Obwohl Spears selbst nicht mit dem Coup zu tun hatte, ging der Film am 07. Februar 2021 an den Start und wurde bislang von Millionen von Fans betrachtet. “Sex & The City”-Schauspielerin Sarah Jessica Parker stand der Musikerin selbst bei und veröffentlichte folgenden Tweet:

Alles nur eine Masche?!
Britney selbst hat sich bislang noch nicht die Dokumentation reingezogen, veröffentlichte Ende März 2021 jedoch einen Post auf Instagram und erklärte: “Über mein Leben wurde schon immer sehr viel spekuliert … [es wurde] beobachtet … und ich wurde echt mein ganzes Leben lang beurteilt!!! Für meine mentale Gesundheit muss ich jeden Abend zu Steven Tyler tanzen, um mich wild und menschlich und lebendig zu fühlen!!! Mein ganzes Leben lang habe ich vor Menschen performt. Es braucht ganz viel Stärke, um dem Universum mit echter Verletzlichkeit zu VERTRAUEN, weil ich immer so sehr beurteilt … beleidigt … und von den Medien beschämt wurde … und das werde ich bis zum heutigen Tag. Aber von dem, was ich davon gesehen habe, war ich beschämt darüber, wie sie mich dargestellt haben. Ich habe zwei Wochen lang geweint und nun ... Ich weine immer noch manchmal.”

Ihre Fans sind nicht der Meinung, dass Brit jene Worte selbst geschrieben habe …

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Credit: britneyspears / Instagram

Neu auf Amazon Prime Video
Für Supporter aus Deutschland gibt es jetzt ebenfalls positive Nachrichten: Ab sofort steht “Framing Britney Spears” in der Diskothek von Amazon Prime Video zum Streamen bereit und zeigt nicht nur ihren Absturz, sondern auch den ihren Kampf um ihre Freiheit.

Wie es wirklich um die Musikerin steht, ist unterdes nicht geklärt worden. Ihre Fans können seither die Dokumentation nicht in Worte fassen und erklärten im Kommentarfeld von Amazon Prime Video auf Instagram: “Gerade geschaut - einfach nur schockierend, wozu Menschen fähig sind” und “Heute früh schon gesehen. Die Vormundschaft tut Britney seelisch nicht gut. Das Britney auch beide Seiten der Anwälte bezahlt ist doch irrsinnig.”