Via Twitter erklärte der britische Musiker, dass er schon bald sein eigenes Management gründen und somit die Möglichkeit haben wird, alle Abläufe seiner Karriere selbst zu bestimmen.

Louis-Tomlinson

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Großer Cut & wenig Sagen
Musiker und Band, welche einen viralen Hit gelandet haben, bekommen schnell diverse Angebote von Plattenlabels und Managementfirmen. Und als Newcomer werden diese gerne und schnell angenommen, ohne die Bestimmungen und Richtlinien zu lesen. Selbst US-Superstar Taylor Swift, welche bereits im Alter von 13 Jahren ihren ersten Vertrag unterschrieben hatte, könnte darüber ein Liedchen singen. Ihre fünf ersten Nummer-eins-Alben schrieb die Musikerin fast im Alleingang und trat mit der damaligen Unterschrift alle Rechte ab. Auch die Masterings von Nummer-eins-Singles wie “Shake It Off” und “Love Story” gehörten ihr nicht mehr, sodass Swift bis heute versucht ihre Kreationen zurückzubekommen …

Damit andere Künstlerinnen und Künstler nicht denselben Weg einschlagen, hatte Swift ihre Fans bereits vor Plattenverträgen gewarnt, welche alle Rohdateien und Originale miteinbeziehen. Und auch das ausgesuchte Management eines jeden Musikers muss gut gewählt werden: Branchenübliche Gehälter von 15 bis 20 Prozent gehen zum Beispiel an die Agenten und Manager, während diverse Newcomer mit ihrer Unterschrift bis zur Hälfte ihrer Einnahmen abgeben und gar nicht darüber nachgedacht haben, dass sie abgezockt werden.

Keine Abzocke mehr
Louis Tomlinsons möchte in Zukunft zum Beispiel nicht mehr im selben Boot sitzen und kündigte an, schon bald eine Managementgesellschaft gründen zu wollen. Damit könnte der Sänger nicht nur sich selbst vermarkten und sein Wissen aus den vergangenen zehn Jahren im Business nutzen, sondern auch die nächste Generation von Superstars supporten und fördern.

”Ich habe immer davon geträumt mein eigenes Label zu haben. Einen Imprint zu haben hat nie wirklich für mich funktioniert, weil ich immer den Segen eines anderen haben musste, bevor ich Leute unter Vertrag nehmen konnte. Jene, an die ich massiv geglaubt habe, die aber leider nicht in die traditionelle Pop-Rolle gepasst haben - also die, die nie die Deals bekommen haben”, schrieb der britische Superstar unter anderem via Twitter nieder.

Abschließend fügte Tomlinson hinzu, dass er jene Firma gründen möchte, “um bei der Entwicklung neuer Künstler zu helfen”. Und fügte abschließend hinzu: “Ich wollte nur den ersten Schritt machen, um die Idee zu verwirklichen. Aktuell ist es jedoch nur das, was es ist - eine Idee!”