Nachdem das Quokka die Ballade “One” von U2 präsentiert hatte, schied es aus der Gesangsshow aus. Zur Überraschung von allen Zuschauern verbarg sich der “Der letzte Bulle”-Schauspieler Henning Baum im Kostüm.

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Credit: ProSieben / Willi Weber

Es geht schon wieder los
Am 16. Februar 2021 begann die vierte Staffel von “The Masked Singer” in Deutschland und wie bei den vorherigen Runden, mussten sich auch dieses Mal diverse Promis in ulkige Kostüme zwängen, welche stundenlang per Handarbeit angefertigt worden waren. Sollten sie die Jury und das Publikum am Ende nicht mit ihrer gesanglichen Performance überzeugt haben, wird die Maske abgelegt und geschaut, wer Recht behalten hatte. In der ersten Folge wurde Katrin Müller-Hohenstein enttarnt. Die Sportmoderatorin verbarg sich unter dem Schwein, …

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Credit: ProSieben / Willi Weber

… bevor ihr in Folge zwei Schwimmerin Franziska van Almsick folgte und die Maske vom Einhorn lüftete.

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Credit: ProSieben / Willi Weber

Das Ende vom Quokka
Am Dienstag, den 02. März 2021 wurde auf ProSieben die dritte Folge der vierten Staffel von “The Masked Singer” ausgestrahlt und dieses Mal konnte das Quokka nicht überzeugen. Die Jury, bestehend aus Ruth Moschner und Rea Garvey sowie Gastjuror Steven Gätjen, enttarnte das Kurzschwanzkänguru, welches zuvor die U2-Ballade “One” performt hatte. Und siehe da? Niemand Geringeres als der “Der letzte Bulle”-Schauspieler Henning Baum versteckte sich unter der Maske und sorgte für entsetzte Gesichter.

So fand es der Schauspieler
Der 48-Jährige steht lieber vor der Kamera und sagt seine Lines, als auf der Bühne vor einem großen Publikum zu performen. Bei “The Masked Singer” traute er sich zum ersten Mal gesanglich an ein Projekt heran und gestand im Interview mit ProSieben, was ihm so besonders an der Musikshow gefallen hatte. “Das ist schon das Gesamtpaket. Auch das Geheimnis, das einen dabei umgibt. Man taucht tatsächlich in diese Figur ein. So ulkig das vielleicht klingt: Ich muss mich ja mit diesem Quokka identifizieren, wie es klingt, wie es performt, was es macht–das hat alles etwas mit der Figur zu tun. Es ist ein künstlerischer Prozess, der da stattfindet”, erklärte Baum und fügte hinzu, dass er eigentlich mit seinem Sieg gerechnet hatte.

“Natürlich war ich überrascht. Ich habe ja damit gerechnet, dass ich mindestens ins Finale komme (lacht). Ich muss ehrlich sagen: Das war wirklich ein Abenteuer und eine völlig andere Welt. Hier sind professionelle Sänger dabei und die haben mich richtig beeindruckt. Was der Dinosaurier heute Abend abgeliefert hat, diese Mischung aus ‘Sugarhill Gang’ und ‘Daft Punk’, das hat mir am besten gefallen”, so der Schauspieler.

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Credit: ProSieben / Willi Weber

Das Quokka-Kostüm wurde im Übrigen in 300 Stunden angefertigt, wiegt acht Kilogramm und wurde von Maskenbauerin Marianne Meinl wie folgt beschrieben: “In die Maske des Quokka haben wir wahnsinnig viele Netze und Löcher zwischen dem Fell eingebaut, damit der Star unter der Maske Luft bekommt. Trotz der extra verbauten Ventilatoren sind Fellmasken immer sehr anstrengend und schweißtreibend beim Tragen.”

Und, wie fand Henning Baum sein Kostüm? Auch diese Frage beantwortete der gerade erst ausgeschiedene Kandidat und sagte mit einem lachen im Gesicht: “Die Ventilatoren. Es ist wahnsinnig warm und schwer und die lieben Kostümbauerinnen haben sowohl in den Kopf als auch in den Leib Ventilatoren eingebaut. Das Kostüm ist unglaublich gut gemacht und wahnsinnig aufwändig. Und es zeigt den Charakter des Quokkas. Es ist mit so viel Sorgfalt und so viel Fantasie gefertigt, wie auch alle anderen Masken. Davon bin ich wahnsinnig beeindruckt.”