Vor knapp 20 Jahren droppte Alicia ihr Debütalbum “Songs in A Minor” und bedankte sich bei ihren Fans für den Support und all die Liebe, welche ihr täglich widerfährt.

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Credit: John Lamparski / GettyImages

Geburtstag im Lockdown
Am Montag, den 25. Januar 2021 feierte Alicia Keys ihren 40. Geburtstag und erklärte gegenüber den Journalisten der “Vanity Fair”, dass sie dankbar sei, einen wunderbaren Mann wie Swizz Beatz und zwei gesunde Kinder zu haben. Den Geburtstag im Lockdown wird sie ebenfalls nie wieder vergessen und sagte aus, wie sie mit ihren drei Männern daheim die Zeit überstehen würde.

“Wir malen, wir zeichnen. Ich bin geradezu süchtig nach Malbüchern, ich weiß auch nicht, wie mir das passieren konnte. Ich will einfach alles ausmalen. Und dann machen wir Spaziergänge und Fahrradausflüge. […] Obwohl [die Corona-Krise] definitiv beängstigend ist und vielen Menschen große Angst und Furcht bereitet, denke ich, dass es uns auch an unsere Menschlichkeit erinnert. [Die Corona-Krise] hat mich geerdet - weil ich nicht mehr mit einer Geschwindigkeit von einer Million Meilen pro Minute unterwegs war, sondern konsequent mit meiner Familie zu Abend essen und die Hausaufgaben meiner Kinder kontrollieren konnte”, sagte die “Fallin’”-Interpretin und möchte die gemeinsame Zeit nicht mehr missen.

Lässt Vergangenheit Revue passieren
Keys selbst kann in diesem Jahr jedoch nicht nur ihren runden Geburtstag, sondern auch das 20. Jubiläum ihres Debütalbums “Songs in A Minor", welches am 05. Juni 2001 gedroppt worden war und es direkt an die Spitze der US-Charts schaffte. Mit über 12,5 Millionen verkauften Exemplaren weltweit brachte es Alicia ebenfalls fünf GRAMMYs ein, sowie den Nummer-eins-Hit “Fallin’”.

Dass die 40-Jährige jemals so erfolgreich sein würde, hatte sie im Übrigen niemals gedacht. Stattdessen glaubte Alicia Keys daran, dass sie einmal auf der Straße enden würde, weil sie im Viertel Hell's Kitchen in Manhattan, das lange Zeit als einer der gefährlichsten Orte der Gegend galt, geboren worden war und keinen Ausweg gesehen hatte. “Ich bin diese Person, die es nicht aus Hell's Kitchen heraus hätte schaffen sollen. Ich hätte eigentlich als Prostituierte, als 16-jährige Mutter oder Drogenabhängige enden sollen. Das New York aus dem ich stamme, war dunkel und zerstörerisch”, sagte die Multimillionärin gegenüber der britischen “Guardian”. “Ich bin diejenige, die zur falschen Zeit am falschen Ort hätte sein sollen, um dann verletzt oder getötet zu werden.”

Doch daraus wurde nichts. Stattdessen konnte sie ihr Schicksal austricksen, releaste bereits im September 2020 ihr siebtes selbsternanntes Studioalbum und kann mit ihrer gesamten Diskografie allein via Spotify monatlich über 21 Millionen Hörer vom Hocker hauen. Und genau bei jenen wollte sie sich mit "Alicia" bedanken und veröffentlichte die wohl ehrlichsten Songs, welche die 40-Jährige in ihrer Karriere geschrieben hatte.