Die DSDS-Barbie sprach erstmals öffentlich über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und einen Ex-Partner, welcher sie nicht nur regelmäßig grün und blau geschlagen, sondern auch vom Balkon gestoßen hatte.

Krasses Statement
Als Leoni “Barbie” G. bewarb sich die Blondine bei der 17. Staffel von Deutschland sucht den Superstar und trat am Ende glücklich die Reise an, bevor sie beim Recall in Sölden freiwillig hingeschmissen hatte. Bei den Fans der Castingshow hatte das tätowierte Girl dennoch Eindruck hinterlassen und versuchte sich seither im Game einen eigenen Namen zu machen.

Doch aktuell sorgt die 22-Jährige mit einem schockierenden Instagram-Post für Aufsehen und sprach erstmals öffentlich über das Thema häusliche Gewalt. “Hey ihr Lieben, es ist ein sehr privates Thema! Trotz allem möchte ich es nun nach Jahren mit euch teilen. Häusliche Gewalt sollte kein Tabuthema sein, da es leider viel zu oft hinter verschlossenen Türen dazu kommt”, startete sie in ihren Beitrag und erklärte, dass ihr Ex-Freund zu Beginn der Beziehung unglaublich witzig und liebevoll war, bevor er seine Ausraster hatte, ihr “letzen Endes ins Gesicht zu schlagen, sie vom Balkon zu stoßen, sie die Treppen runter zu treten und sie mit Gegenständen anzugreifen”. Dazu veröffentlichte die ehemalige DSDS-Kandidatin ein Foto, welches sie weinend und mit deutlich sichtbaren blauen Flecken und Schwellungen im Gesicht, sowie blutverschmierten Kratzern an Hals, Schulter und den Fingern zeigte.

“Mein Selbstwertgefühl war so im Keller, dass ich immer wieder seinen Entschuldigungen glauben schenkte und seine Nähe weiter geduldet habe! Ich konnte mich ebenfalls niemanden öffnen zu der Zeit, da mir diese Situationen recht unangenehm waren, da ich innerlich schon wusste, dass es nicht normal wäre aber ich habe es einfach alles verdrängt [sic]”, schrieb Leoni ebenfalls nieder.

Abschließend fügte die ehemalige DSDS-Kandidatin hinzu, dass sich nicht jeder von einem gewalttätigen Partner trennen kann und keine Angst davor haben sollte, nach Hilfe zu fragen.

"Ich bin froh, dass ich damals den Absprung geschafft habe, dadurch das ich die Stadt verlassen habe und ein paar Tage woanders unter gekommen bin und somit meinen damals neuen Lebenspartner kennengelernt habe der mir in meinem Leben eine extreme Hilfe war mein Selbstwertgefühl zurück zu erlangen und durch Selbstjustiz diesen grausamen Menschen aus meinen Leben verbannen konnte. Trotz allem muss nicht jeder soviel Glück haben wie ich in der Situation und sich vielleicht schon früher Hilfe suchen, oder sich jemanden anvertrauen, und nur den Mut haben los zu lassen um diese Taten schnellstmöglich zu beenden. [sic]”

 Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Missbrauch – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Laut Bundeskriminalamt wurden allein 2015 fast 130.000 Frauen und annähernd 25.000 Männer Opfer von häuslicher Gewalt bzw. Partnerschaftsgewalt. Dabei liegt die Dunkelziffer deutlich höher. Der Weisse Ring bietet Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt. Sowohl telefonisch, als auch online. Hier erhältst Du alle Informationen. Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar.