Der in Brooklyn geborene Rapper möchte US-Kleinvertriebe finanziell unterstützen und jenen, welche sich mit dem legalen Anbau und Verkauf von Marihuana beschäftigen, unter die Arme greifen.

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Neues Geschäftsmodell
In seinen 51 Jahren auf dieser Erde war Jay-Z nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sondern hat auch entscheidend in seine eigene Zukunft investiert und wurde vom Wirtschaftsmagazin Forbes in die Liste der Milliardäre aufgenommen. Platz 1990 soll der in Brooklyn geborene Rapper und Unternehmer eingenommen haben und das nicht nur dank seiner eigenen Musik, sondern auch seinem Armand de Brignac-Champagner and D’Ussé-Cognac.

Doch Jay-Z möchte nicht auf der gesamten Kohle sitzen, sondern diese noch verdoppeln, sodass seine drei Kinder mit Ehefrau Beyoncé niemals mehr arbeiten müssen. Und genau aus diesem Grund hat er Anfang 2021 ein neues Geschäftsmodell präsentiert und möchte in den kommenden Monaten in diverse Marihuana-Unternehmen von Minderheiten investieren, welche die Droge legal anbauen und verkaufen.

“Wir waren diejenigen, die am stärksten vom Krieg gegen jene Drogen betroffen waren und nun gibt es eine Kehrtwende und es wurde ein Markt erschaffen, der Milliarden wert ist”, erklärte Jay-Z gegenüber dem Wall Street Journal. “Ich möchte beteiligt sein und mich hier und jetzt einbringen - ich möchte meinen Teil dazu beitragen”, fügte der Businessmann hinzu und bestätigte seinen neuen zehn Millionen Dollar schweren Investmentfonds unter der Flagge der Parent Company.

In der offiziellen Pressemitteilung heißt es derweil, dass die Firma die Millionen in zehn verschiedene Unternehmen von Minderheiten investieren und jährlich vom eigentlichen Profit erneute zwei Prozent anlegen möchte. Jay-Z soll den ganzen Spaß betreuen und die wichtigen Entscheidungen treffen, während sein weiblicher Roc Nation-CEO Desiree Perez ebenfalls mitbestimmen und das neue Geschäftsmodell leiten soll.

Laut der National Conference of State Legislatures haben 36 US-Staaten Cannabis für medizinische Zwecke oder für den Freizeitgebrauch legalisiert und damit eine massive Industrie für Drogen geschaffen, die nach Bundesgesetz dennoch illegal sind. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Anbau und Weiterverkauf von Marihuana auch weiterhin eine Straftat - solange keine Sondergenehmigung zu wissenschaftlichen oder anderen im öffentlichen Interesse liegenden Zwecken erteilt worden ist.