Erstmals sprach Cardi B über all die Kohle, welche sie für diverse Musikvideos auf den Tisch legen musste. Die Kollaboration mit Megan Thee Stallion soll sie sogar eine Million Dollar gekostet haben …

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Credit: Prince Williams / GettyImages

Kostenfaktor: Millionen
Am 01. Dezember 2016 eröffnete Cardi B ihren eigenen offiziellen YouTube-Account, konnte zum redaktionellen Zeitpunkt gute 15,8 Millionen Abonnenten ihr Eigen nennen und über 5,4 Milliarden Klicks generieren. Der Clip zu “I Like It” mit Bad Bunny und J Balvin wurde innerhalb von zwei Jahren sogar über 1,2 Milliarden Mal aufgerufen und soll ihr einige Millionen eingebracht haben. Doch wie teuer sind solche Musikvideos im Entstehungsprozess und musste Cardi B die Summe in Eigenregie vorstecken?

Genau diese Fragen beantwortete die New Yorkerin Mitte Januar 2021 via Twitter und sagte unter anderem aus, dass die Visualisierung zu ihrer ersten weltweiten Nummer-eins-Single gerade einmal 15.000 Dollar gekostet haben soll. Zur Zeit des Shoots von “Bodak Yellow” soll sie sich in Dubai aufgehalten und ihren Videografen Picture eingeflogen haben, um den Spaß abdrehen zu können. “BOOM BOOM BANG! Und ihr kennt den Rest [der Geschichte]”, fügte Cardi hinzu.

Auf die Antwort eines Fans, dass 15.000 Dollar - aktuell ca. 12.360 Euro - ganz schön viel Geld sei, erklärte Cardi B schlicht und einfach, dass sie für das Video von “Money” 400.000 Dollar, “Please Me” 900.000 Dollar und “WAP” sogar eine ganze Million ausgegeben habe …

Geld für Offset
An ein Musikvideo kann sich die Rapperin noch heute genau erinnern: Bevor Cardi B und Offset den Bund fürs Leben eingegangen waren, kollaborierten sie für die Single “Lick" und drehten eine dazu passende Visualisierung wenige Kilometer nördlich von New York City. Passend dafür hatte jemand aus ihrem Team ein Casino in einem Hotel gemietet, welches der Künstlerin zum damaligen Zeitpunkt gar nicht gefallen hatte. “Wir haben den Clip in einem Holiday Inn-Casino in New Jersey gedreht und ich hatte mich geschämt, weil es so billig ausgesehen hatte und [Off]set war fast da und ich kannte ihn nicht wirklich. Ich war so schüchtern und als er mich dann vor der Kamera küsste, rutschte mir das Herz in die Hose.”

Das Set und alle Gagen sollen die Rapperin damals 15.000 Dollar gekostet haben. Da Offset jedoch nur gebucht werden konnte, sollte man ihm 40.000 Dollar für seine neuen Klamotten zur Verfügung stellen, musste Cardi B jene Summe von ihrem eigenen Geld bezahlen. "Ich wollte nicht so rüberkommen, als sei ich ein kleiner Künstler mit einem noch kleineren Budget”, sagte die Multimillionärin und fügte abschließend hinzu, dass sie es ihm ein Jahr später gebeichtet hätte.

Das eigentliche Video kannst Du Dir unteres hier noch einmal anschauen: