Laut der Fachzeitschrift für die Konzertbranche - Pollstar - hat die Welt des Entertainments in 2020 fast 25 Milliarden Euro verloren und alles nur wegen der andauernden Corona-Pandemie.

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Credit: Simon Lees/Future Music Magazine / GettyImages

Weltweite Absagen
Auch in 2020 wurde einmal wieder die Wahl des Jugendwortes des Jahres in die Hände von fleißigen Votern gelegt. Mit einer Mehrheit von 48 Prozent wurde “Lost” zum Sieger erklärt. Passend dazu heißt es:

“Eine Person, die lost ist, ist ahnungslos, verloren oder hat einfach keinen Plan, was eigentlich gerade abgeht.”

Und genau diese Formulierung könnte nicht besser auf das Jahr 2020 passen. Das Jahr 2020, welches von der Corona-Pandemie heimgesucht worden war und dazu führte, dass nicht nur über eine Million Menschen eine geliebte Person verloren haben, sondern auch unzählige Selbstständige in die Knie gezwungen wurden und fast eine gesamte Branche ausgelöscht worden war. Das Business der Live-Events hatte mit einem Schlag die Türen und Tore schließen müssen, unendlich viele verloren ihre Jobs und Millionen von Träume waren zerplatzt. Laut der Fachzeitschrift für die Konzertbranche - Pollstar - hat die Entertainmentbranche in 2020 allein fast 25 Milliarden Euro verloren, eine Zahl, die sich aus der Wachstumsrate von 10,92 Prozent gegenüber dem Vorjahr für das erste Quartal ergibt. Und alles nur wegen der andauernden Corona-Pandemie.

Komplette XXL-Festivals, Welttourneen von Superstars wie Billie Eilish, The Weeknd und Co. und Award-Shows mussten abgesagt werden. Im Laufe der Monate wurden aus Verschiebungen Stornierungen und Termine, die von 2020 auf 2021 und auf 2022 umgeplant werden mussten. Und genau diese Zahlen zeigen nun die finanziellen Auswirkungen der Live-Event-Branche.

“Das Jahr 2020* wird für immer ein riesiges, unauslöschliches Sternchen daneben haben. Dies wird als deutliche Erinnerung daran dienen, dass es das schwierigste Jahr, welches unsere Branche jemals erlebt hat, war. Eine Anomalie in unseren Unternehmen, die stark von allen Normen abwich und nicht schnell genug vorbei sein kann”, erklärte Pollstar nach der Auswertung der Jahresbilanz.

Den kompletten Bericht kannst Du Dir HIER noch einmal durchlesen.