Achtmal wurde der Rapper angeklagt und musste Anfang November 2020 bereits vor Gericht erscheinen. Nach der wiederholten Krankmeldung hatte man den Prozess vorerst abgesagt.

Fler-Atlantis.png

Credit: Spotify

Prozess wird ihm gemacht
Rüpel-Rapper Fler schreibt schon seit seinem Start im Musikbusiness immer mal wieder negative Schlagzeilen und sorgt sich nicht um seinen Ruf, solange sich seine Tracks und LPs gut verkaufen. Dass das ab und zu mal in die Hose gehen kann, musste er nun am eigenen Leib erfahren:

Am 04. November 2020 begann ein Prozess gegen den 38-jährigen Berliner, welcher in acht verschiedenen Anliegen angeklagt worden war. Darunter fielen unter anderem das Fahren ohne Führerschein, versuchte Nötigung, diverse Beleidigungen der Justiz und Privatpersonen, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch sowie der Tatsache, dass er seine Anklageschrift via Instagram veröffentlicht hatte. Patrick Losensky, so sein bürgerlicher Name, war zum Auftakt im Gericht erschienen und postete anschließend erneut Bilder auf seinen sozialen Medien.

Prozess vertagt
Doch scheinbar scheint Fler das Verfahren auf den Magen zu schlagen. Bei zwei der angesetzten Termine im Amtsgericht Berlin-Tiergarten erschien der Rapper nicht persönlich, sondern ließ sich lediglich von seinem Anwalt vertreten. Ebenfalls reichte er einen Krankenschein ein, sodass der Prozess am Ende sogar unterbrochen werden musste. Die dreiwöchige Unterbrechungsfrist sorgte dafür, dass der 38-Jährige vorerst aufatmen kann:

In 2020 wird er nicht verurteilt. Stattdessen muss das Verfahren aktuell ausgesetzt werden und soll im Januar 2021 erneut aufgerollt werden. Ein genauer Termin steht laut Gerichtssprecherin Lisa Jani noch nicht fest.