Nachdem sich Lily Allen ein weiteres Mal getraut hat, nahm sie einen Deal mit Wowtech an und stand für das Sextoy “Womanizer” vor der Kamera.

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Keine Musik, dafür Hochzeit
Im April 2019 meldete sich Lily Allen das letzte Mal musikalisch zu Wort und hatte den Song “What You Waiting For? (Popcaan Remix)” veröffentlicht. Doch das Lied kam, so wie vier zuvor gedroppte Stücke, nicht gut an und konnte in keinem einzigen Land in die Charts einsteigen. Die britische Singer-Songwriterin zog sich anschließend aus dem Business zurück und fand Gefallen an David Harbour, welche schließlich um ihre Hand angehalten hatte.

In Las Vegas heiratete sie den “Stranger Things”-Schauspieler und gab ihn in einer typischen Wedding Chapel mit Elvis-Imitator das Jawort gegeben: “Im Rahmen einer vom King persönlich durchgeführten Trauung heiratete die Prinzessin des Volkes ihren ergebenen, von niederer Abstammung, aber freundlichen Kreditkartenbesitzer während einer wunderschönen Zeremonie, erleuchtet vom rußigen Himmel dank eines Meilen entfernt brennenden Staates inmitten einer globalen Pandemie”, erklärte Harbour via Instagram.

Neuer Deal für Sextoys
Nach diversen Alkohol- und Drogensüchten, sexuellen Skandalen, einer gescheiterten Ehe mit Sam Cooper und einer Totgeburt scheint es für Allen wieder bergauf zu gehen. Die Musikerin konnte nun sogar einen weiteren Deal an Land ziehen und stand für die für Firma WOW Tech™ Group vor der Kamera, welche sich als “führender Anbieter, der sich auf die Herstellung, die Entwicklung und die Vermarktung von hochwertigen Produkten für das Liebesleben spezialisiert hat”, weltweit einen Namen machen konnte.

Laut einer “Womanizer”-Studie sollen demnach 7.000 Männer und Frauen in 14 verschiedenen Ländern befragt worden sein, ob sie sich selbst befriedigen. Während die Herren der Schöpfung rund 156 Mal im Jahr Hand anlegen sollen, würden sich Damen mit durchschnittlich 50 Mal im Jahr wohlfühlen. Passend dazu sprach Lily im Interview mit der “InStyle” über das Tabuthema Masturbation und erklärte: “Ich denke, dass das Gespräch über Selbstbefriedigung im Allgemeinen von Männern dominiert wird, weil viele von ihnen weltweit in Machtpositionen und im Mittelpunkt der Medien stehen. Außerdem denke ich, dass viele Männer die Idee der weiblichen Befriedigung, ohne den männlichen Anteil daran, einschüchtert und sie deshalb Frauen dafür beschämen. […] Wir müssen diese beiden Themen [Sex und Masturbation] voneinander trennen und es als etwas sehen, das wir alle verdienen und zu dem wir alle berechtigt sind. Vor allem für viele Menschen, die nicht einmal in einer Beziehung sind oder keinen Zugang zu einem Penis haben, um einen Orgasmus zu haben, [haben es verdient].”

Als Markenbotschafterin möchte Lily Allen all ihren Fans die Lust am eigenen Sexualleben schenken und sprach von ihren eigenen Erfahrungen. “Als ich Ende 20 war, entdeckte ich Sextoys für mich und fing an zu masturbieren. Der Vibrator Womanizer war ein Teil davon und half mir, meinen Körper kennenzulernen und meine Lust zu genießen”, erklärte Allen, welche ebenfalls einige Zeilen zum Spielzeug in ihrem eigenen Buch “My thoughts exactly” niedergeschrieben hatte. Passend dazu hatte sich die Firma am Ende bei ihr gemeldet und sie angeworben.