Während das Horrorcamp an Halloween 2020 einen neuen Rekord auf Twitch austeilte, schreibt der Auftritt von Bausa auch Tage später noch negative Schlagzeilen.

2012: Bausa releast neuen Song mit Juju

Credit: Dieser Bobby

Horrorcamp war ein voller Erfolg
Am 30. Oktober 2020 um 19:22 Uhr und somit nur wenige Stunden nach dem offiziellen Live-Stream-Start vom Horrorcamp auf Twitch, loggten sich 336.000 Zuschauer gleichzeitig ein und betrachteten das Geschehen. Mit dieser krassen Einschaltquote sicherten sich Streamer Knossi, Rapper Sido, Produzent Manny Mark und YouTuber UnsympathischTV einen neuen deutschen Rekord auf der Website und brachen somit ihren eigenen aufgestellten Meilenstein, welchen sie während des Angelcamps im Sommer 2020 aufstellen konnte.

Im weiteren Verlaufe des 40 Stunden langen Live-Streams hatten alle vier Akteure weitere prominente Gäste mit am Start und luden unter anderem Moderator Klaas Heufer-Umlauf, Sänger Pietro Lombardi und YouTuber Inscope zu sich ins über 100 Jahre alte Bettenburg im baden-württembergischen Freudenstadt ein, jagten Geister und mussten sich auf Streiche des jeweils anderen gefasst machen:

Was war mit Bausa los?
Noch Tage später schreibt das Horrorcamp im gesamten deutschsprachigen Raum Schlagzeilen, nachdem ein Promi  für einen Eklat sorgte: Rapper und Labelboss Bausa stand zwar nicht auf der Gästeliste, war jedoch trotzdem Teil des Live-Streams und sorgte für Stirnrunzeln bei unter anderem Knossi und Sido. Der alkoholisierte “Was du Liebe nennst”-Interpret redete dem engagierten Koch - Youtuber Sturmwaffel - zum Beispiel mehrdach ins Wort und unterbrach ihn mit dem Zuruf: “Gay!”

Sido versuchte die Stimmung ein wenig zu lockern und bat seinem rappenden Kollegen, den Koch nicht zu unterbrechen … Im weiteren Verlauf des Abends fiel Bausa erneut negativ auf und erwiderte nach einer vorgelesenen Geschichte via Videokonferenz, dass der Beitrag “für einen Hauptschüler gar nicht schlecht” gewesen sei, bevor er den Horrorcamper Sascha beiläufig als “so eine Schwuchtel” beleidigte.

Twitter-User ließen anschließend ihrer Meinung freien Lauf und erklärten unter anderem:

Auch YouTuber Montana Black hatte etwas zu sagen und erklärte in einem YouTube-Video, dass er Bausas Auftritt als “Promo-Move” einschätzen würde. Der Künstler selbst wollte Knossi keinen Ärger bereiten, “da er ihn so gerne mag“. Abschließend betitelt MontanaBlack die Aktion als “Schuss in Ofen”.

An Bausa persönlich richtete sich der YouTuber wie folgt: “Wenn du keinen Alkohol abkannst oder wenn du dich, wenn du getrunken hast, daneben benimmst, dann trink halt nicht. [...] Wenn du auf Veranstaltungen gehst, wo zwei bis dreihunderttausend Leute zuschauen, dann zählt für mich nicht die Ausrede: Sorry ich habe getrunken. Diggi, bist ein erwachsener Mann”, bevor er via Twitter hinzufügte:

Und auch Sido hatte bereits in einer Frage-Antwort-Runde über seinen Kollegen gesprochen. “Hmmmm … Geht besser”, antwortete der Rapper unter anderem einem Fan, welcher wissen wollte, wie er Bausas Verhalten fand. Grund für solch ein homophobes Verhalten soll am Ende der Alkoholkonsum des “Was du Liebe nennst”-Interpreten gewesen sein.

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Credit: shawnstein / Instagram

Bausa hat unterdes noch keine Stellung zu seinem Fehlverhalten genommen. Sido selbst plant unterdes schon weitere Camps und gestand via Instagram-Story, dass in 2020 noch eine weitere Aktion geplant sei. Ob dieses Mal ebenfalls Knossi, Manny Mark und UnsympathischTV mit am Start sein werden?

Wir sind gespannt!