Der Rapper wurde soeben freigesprochen und hat nichts mit dem Mord eines Salon-Besitzers zu tun.

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Credit: 18KRT / Facebook

Was war passiert?
Bereits im November 2019 wurde 18 Karat von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei in Dortmund festgenommen, nachdem das SEK fünf Wohnungen durchsucht hatte und einen Mord aufklären wollte. Fünf Monate zuvor war der Besitzer eines Friseursalons angeschossen worden und an den Verletzungen gestorben. 18 Karat sei zum damaligen Zeitpunkt der Ermittlungen nicht tatverdächtig, die Staatsanwaltschaft ging jedoch “nicht davon aus, dass der Schütze unter den Festgenommenen ist”.

Der Rapper selbst hatte sich zum Verfahren nicht zu Wort gemeldet. Wegen “Beihilfe zum Mord” wurde gegen ihn dennoch ermittelt.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Nicht schuldig
Mittlerweile ist fast ein Jahr vergangen und die Verhandlungen sind abgeschlossen, das Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum Mord wurde eingestellt

“Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, das Ermittlungsverfahren gegen ihren Mandanten habe ich gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt”, kann man unterdes in einem geteilten Schreiben der Dortmunder Staatsanwaltschaft nachlesen. Passend dazu erklärte sein Anwalt und Verteidiger Dr. Gau via Instagram, dass der “Verliebt in einen Gangster”-Künstler unschuldig sei.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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“18 Karat ist nicht nur Mandant und einer der besten Deutschrapper, sondern auch Freund. Die falsche Anschuldigung wegen Beihilfe zum Mord wurde endlich eingestellt. Keine Anklage, kein Urteil, kein Gefängnis”, schrieb er unterdes via Instagram nieder.