“Ich diskriminiere rassistisches Gedankengut und schäme mich zutiefst für diese Art von Geschmacklosigkeit.” - Jamule.

Jamule

Credit: Niculai Constantinescu

Rapper entschuldigt sich
Seit Ende August 2020 kursiert ein Video im Netz, in welchem sich Jamule selbst filmte und dabei erklärte, dass er auf einem Konzert sei und dieses ihn nicht flashen würde. Dabei fügte der “Life is Pain”-Rapper hinzu, dass es “so langweilig sei, [weil alles] nur Schwarz hier” wäre, während er seine feiernden Mitmenschen präsentierte. Diversen Fans und Künstler wie Manuellsen und Nura haben den Ausschnitt als rassistisch eingeordnet und darauf gewartet, dass “sich sein Management für den Clip entschuldigt”.

Doch dazu kam es nicht. Stattdessen verfasste Jamule selbst, welcher dank seiner spanische und libanesischen Wurzeln “multikulturell aufgewachsen” war, ein Statement und entschuldigte sich für sein Verhalten. “Es fällt mir echt schwer die richtigen Worte zu finden. Mir tut dieses Video einfach nur unfassbar leid. Ihr müsst meine Entschuldigung nicht annehmen, aber ich würde mich freuen, wenn ihr mir glaubt, dass ich es aufrichtig meine. Ich diskriminiere rassistisches Gedankengut und schäme mich zutiefst für diese Art von Geschmacklosigkeit. Ich bin multikulturell aufgewachsen und höre schwarze Musik, arbeite mit schwarzen Musikern und schau seitdem ich ein Kind bin zu schwarzen Artists auf und darauf bin ich stolz”, schrieb der “MONEYHONEYDRIP”-Interpret unter anderem nieder und fügte hinzu, dass er eigentlich immer nur “für positive Vibes und anspruchsvolle Kunst” verantwortlich sein wollte.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ob ihm seine Fans verzeihen können?

Künstler wie Nimo, Kitschkrieg, Jamules Labelchef PA Sports und Miksu stärkten dem 23-Jährigen den Rücken. “Wer dich kennt, weiß wie du wirklich denkst”, erklärte letzterer Produzent im Kommentarfeld. Die Funktion, auf den Beitrag zu Antworten, hat der Künstler aus Duisburg erst minimiert, bevor er diese mittlerweile abgeschafft hat.