The New Me: 45 Kilogramm hat Adele bis heute abgenommen - doch ihre neue Traumfigur feiern viele Fans nicht. Vielmehr sind sie entsetzt darüber, dass Adele nun aussieht wie jeder x-beliebige Popstar.
Kaum wieder zu erkennen: Adele sieht nicht mehr aus wie Adele

Credit: Axelle/Bauer-Griffin/GettyImages

 Adeles neues Ich  
Ihren unglaublichen Erfolg hat Adele in erster Linie ihrer au?ergewöhnlichen Stimme zu verdanken, doch auch ihre Optik spielte zu Anfang eine große Rolle bei ihrem Kometenhaften Aufstieg. Frauen weltweit feierten die Sängerin für ihre Kurven und dass sie eben nicht aussieht, wie alle anderen Popstars, die aussehen als seien sie alle bei ein und demselben Beauty-Doc gewesen. Diese Zeiten sind nach Adeles drastischer Gewichtsabnahme allerdings vorbei. 

 Nicht alle Fans feiern Adeles neuen Look 
Dank ihres neuen Aussehens hat Adele auch ein neues Selbstbewusstsein, dass sie nach eigenen Angaben dem Buch "Untamed: Stop Pleasing, Start Living" der US-amerikanischen Autorin Glennon Doyle zu verdanken hat. Mitte August schrieb die 32-Jährige über ihr neues Ich: "Wenn du bereit bist – dann wird dieses Buch dein Gehirn wachrütteln und deine Seele aufschreien lassen. Ich bin so bereit für mich selbst, nachdem ich dieses Buch gelesen habe! Es ist, als würde ich mich zum ersten Mal in meinem Körper wahrnehmen. Puh! Jeder, der in irgendeiner Weise die Fähigkeit besitzt, wirklich loszulassen und in sich selbst hineinzuhören, mit irgendeiner Art von Wunsch, am Leben festzuhalten – Tue es. Lies es. Lebe es. Praktiziere es. Wir sind viele! Aber wir sind dazu bestimmt, viele zu sein". Stolze 45 Kilogramm nahm Adele in den vergangenen Monaten ab und ist nun kaum wiederzuerkennen. Bisher postete die erschlankte "Hello"-Interpretin nur wenige Bilder ihrer neuen Figur und das scheint auch einen Grund zu haben, denn vielen Fans schmeckt die gar nicht. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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 Adele sieht aus wie Katy Perry 
Ihr neuestes Foto, dass die Single-Mutter vor wenigen Stunden ihren 38,6 Millionen Followern präsentierte, zeigt sie bauchfrei in einem extra für den Nothing Hill Carnivals angefertigten Look, obwohl die Festlichkeiten dank Corona in diesem Jahr ausgefallen waren. Im Bikini-Top mit dem Print der jamaikanischen Flagge, Batik-Leggins, gelbem Federschmuck und einer typisch afrikanischen Frisur, den Bantu-Knoten, präsentierte sich Adele ihren Fans. Was neben der gertenschlanken Erscheinung noch ins Auge fällt: Adele sieht nicht aus wie Adele. Vielmehr vermuteten viele hinter dem Posting eine andere Person - nämlich Neu-Mama Katy Perry. Die Ähnlichkeit, die die Britin mit der Amerikanischen Pop-Sängerin nun hat, ist erschreckend. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Happy what would be Notting Hill Carnival my beloved London

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 Rassismusvorwurf und Bodyshaming 
Doch neben positiven Kommentaren und Respektsbekundungen für ihre eiserne Disziplin muss sich die Britin auch Bodyshaming und Rassismus-Vorwürfe gefallen lassen. So vermuten einige User hinter Adeles neuem Look einen Besuch beim Schönheitschirurgen, andere nennen ihr Outfit eine "kulturelle Aneignung". Kritische Stimmen behaupten, es können nicht sein, dass eine hellhäutige Frau wie Adele ihre Haare zu Bantu-Knoten eindreht, während eine dunkelhäutige Frau dafür diskriminiert werden würde. Bis zu diesem Zeitpunkt galt Adele als eine der wenigen Künstlerinnen, die von solchen Vorwürfen verschont blieb und selten negative Kritik einheimsen mussten. Mit ihrer Verwandlung wurden allen Anschein nach die Stimmen gegen sie lauter. Doch neben all den Hasskommentaren finden sich auch friedliche Worte - und zwar von jenen, die sich angeblich diskriminiert fühlen müssten: "Wir lieben es, unsere Flagge überall zu sehen! Das bringt mich zum Lächeln. Es zeigt die große Wirkung unserer kleinen Insel auf die ganze Welt. Welchen Einfluss wir tatsächlich haben", so ein Fan auf die Vorwürfe, Adele solle als Britin nicht die jamaikanische Flagge zur Schau tragen. Ein anderer Nutzer springt ebenfalls in die Presche und schrieb: "Dies ist kulturelle Wertschätzung, nicht kulturelle Aneignung".