Erst glaubte Pietro an seine Qualitäten als Juror bei Deutschland sucht den Superstar und musste sich schließlich eingestehen, dass sein Kollege Dieter Bohlen ihn bei der kommenden Staffel nicht noch einmal dabei haben möchte.

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Anfang vom Ende
Pietro Lombardi schaffte es im Jahr 2011 nicht nur in die Mottoshows der Casting-Sendung “Deutschland sucht den Superstar”, sondern fand dort auch noch seine mittlerweile Ex-Ehefrau und Mutter seines Sohnes Alessio, gewann die Herzen der Fans für sich und konnte die Staffel für sich entscheiden. Mit seinem Debütalbum “Jackpot" schaffte er es am Ende an die Spitze der deutschen Charts, konnte mit Tracks wie “Call My Name" und “Phänomenal" wieder einmal den Thron besteigen und sich im Business etablieren.

In 2018 bestätigte Lombardi schließlich den nächsten Coup: Er durfte neben seinem Produzenten und Kumpel Dieter Bohlen in der Jury von “Deutschland sucht den Superstar” sitzen und über die Karrieren der Kandidaten der sechzehnten und siebzehnten Staffel entscheiden. Doch ein drittes Mal wird Pietro nicht die Macht zuteil - er wurde rausgeschmissen.

“Es wird neben Dieter Bohlen eine komplett neue Jury geben. Die Juroren werden wir in den nächsten Tagen bekannt geben”, erklärte eine RTL-Pressesprecherin in Köln. Via Instagram hatte sich der DSDS-Sieger aus dem Jahr 2011 bei seinen Fans zu Wort meldet und gestanden, dass die Show für ihn “kein Job, sondern das Leben” gewesen war und er enttäuscht von der Entscheidung sei. Sich komplett negativ zu seinem vorzeigen Ende meldete sich der Musiker dennoch nicht zu Wort und gestand abschließend, dass er in Zukunft erneut einen Vertrag unterzeichnen würde.

“Vielleicht sagen sich DSDS und RTL nächstes Jahr: ‘Dieses Lächeln vermissen wir.’”

Wer neben Bohlen am Ende wohl in der Jury sitzen wird? Zum redaktionellen Zeitpunkt wurde dieses Thema noch nicht näher beleuchtet. Neben Pietro Lombardi waren im Übrigen auch Oana Nechiti und Xavier Naidoo, wobei letzterer Musiker nach einem Skandal bereits zu Beginn der Liveshows gekickt worden war, herausgeschmissen worden.