Damals hatte Demi einen Bodyguard engagiert, welcher ihr am Abend vor Fotoshootings auf die Finger geschaut und dafür sorgte, dass sie weder Alkohol, noch Lebensmittel zu sich genommen hatte. Heute ist das anders.

Demi-Lovato.jpg

Credit: David Livingston / GettyImages

Druck im Game
Wenn man schon als Kleinkind vor der Kamera steht und vor den Linsen der Paparazzi aufwächst, vom Management unter Druck gesetzt wird und immer super aussehen muss, kann das das Selbstbild zerstören und für immer schädigen. Demi Lovato könnte darüber ein Liedchen singen und schaffte dennoch den Sprung vom Teenie-Star zur anerkannten Sängerin. Doch sonderlich glücklich war die US-Amerikanerin nicht, wie sie im Interview mit “Bustle” gestand und erklärte, dass ihr der Druck vom Musikbusiness die Freude an der Musik genommen und sie so auf ihre Figur geachtet hatte, dass sie am Ende an einer Essstörung erkrankt war. Heute, so fügte die 27-Jährige hinzu, möchte sie vor Fotoshootings nicht mehr hungern, sondern einfach nur glücklich sein und mit ihren Liedern, nicht aber ihren Rundungen die Menschheit begeistern.

“Früher ließ ich mich am Abend vor einem Fotoshooting beobachten, um sicherzugehen, dass ich nicht auf Teufel komm raus gegessen habe und am nächsten Tag aufgedunsen aussehe. Jetzt ist es einfach eine völlig andere Welt. Ich bereite mich nicht einmal mehr auf Fotoshootings vor. Ich kann Subway zum Frühstück essen”, erklärte Demi während des Termins mit der Zeitschrift gegen Ende Juni 2020 in ihrem angemieteten Haus in Los Angeles. Dieses bewohnt sie mit ihrem neuen Freund Max Ehrich, nachdem einer ihrer Nachbarn in ihrem Apartmentgebäudekomplex positiv auf COVID-19 getestet worden war.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by Bustle (@bustle) on

"Ich will eine Karriere, die nichts mit meinem Körper zu tun hat. Ich will, dass es um meine Musik und meine Texte und meine Botschaften geht. Und ich will eine langlebige Karriere, für die ich mich nicht verändern muss. Die Musik hat mir so viel Freude bereitet, als ich jünger war und ich habe diese Freude durch die Hektik der Musikindustrie verloren. Ich wurde unglücklich. Und ich will nicht, dass es jemals wieder so sein wird. Das ist es, was ich will”, fügte Lovato abschließend hinzu.