Während einer weiteren Folge ihrer eigenen Talkshow sprach Kelly Clarkson mit Kollegin Demi Lovato über die Probleme mit ihrer mentalen Gesundheit.

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Hatte Selbstmordgedanken
Bereits im Oktober 2017 sprach Kelly Clarkson über eine der schwierigsten Zeiten in ihrem Leben und erklärte gegenüber dem “Attitude”-Magazin, dass sie schon einmal über einen Suizid nachgedacht hatte.

“Ich war an einem dunklen Ort und ich habe mir gedacht, dass es nur einen Ausweg geben kann. Ich habe meine Knie und meine Füße zerstört, als ich jahrelang im Fitnessstudio auf dem Laufband stand, meine Kopfhörer aufgesetzt und um mein Leben gerannt war. Ich war wirklich dünn damals und wolle mich eines Nachts umbringen. Mir ging es - vier Jahre meines Lebens - so schlecht. Ich war am Ende, doch niemanden hat es interessiert, denn ästhetisch passte ich ins Bild”, gestand Kelly und fügte abschließend hinzu, dass ihr noch Ehemann Brandon ihr schließlich geholfen hatte, aus dem Loch herauszukommen. Mit dem neuen Gewicht nach der Geburt ihrer beiden Kinder hatte sie sich am Ende abgefunden und versucht ihr Leben so gut es geht zu genießen.

Vorbildfunktion mit Depressionen
Dass Kelly die dunklen Gedanken aus ihrem Kopf verbannen möchte, ist nicht verwunderlich. In der neuesten Folge ihrer eigenen Talkshow redete sie selbst mit Demi Lovato, welche sich schon seit einigen Jahren öffentlich zu ihren Depressionen bekannt und darüber gesprochen hatte. Clarkson lobte jenen Mut und gestand: “Ich liebe es, wie offen du bist, wenn es um mentale Gesundheit geht, denn ich hatte ähnliche Probleme. Ich litt unter Depressionen. Ich denke, dass vielen Leuten - vor allem in der kreativen Welt oder schon von Kindesbeinen an - erlernt wird, einfach weiterzumachen und dass du es schaffst. Vor allem, wenn man eine Frau ist. Dann heißt es sowas wie: ‘Lass sie nicht sehen, wie du schwitzt!’ Ich liebe es einfach, dass du offen darüber sprichst, weil sich nicht jeder so verletzlich zeigt. Und ich glaube, dass es hilfreich für deine Fans ist.”

Demi Lovato erwiderte jene Komplimente und erklärte schließlich, dass Kelly ihr erstes Vorbild war. “Wenn ich dich nicht als Idol gehabt hätte, wäre ich nicht die gleiche Künstlerin oder Person, die ich heute bin, offen, verletzlich und furchtlos. Du bist furchtlos und mutig und real, das liebe ich an dir. Und ich habe mir gedacht: ‘Sollte ich es jemals schaffen, dann möchte ich so sein wie du.’”

Hier kannst Du Dir Teile des Interviews selbst anschauen: