Nachdem die britische Musikerin ihren Drop groß angekündigt hatte, kann sie den eigenen Zeitplan nicht einhalten und muss den Release ihres neuen Meisterwerkes verschieben.

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Credit: Lester Cohen / GettyImages

Neues Album in der Pipeline
“Ihr könnt mein Album im September [2020] erwarten”, erklärte Adele während der Hochzeit eines befreundeten Paares im vergangenen Februar und wollte sich seither nicht wieder zu Wort melden. Stattdessen sagte Manager Jonathan Dickins und Agentin Lucy Dickins bestätigten im Januar 2020 gegenüber dem “Music Week”-Magazin, dass dieses Jahr viel passieren wird. “Je früher, desto besser. […] Mir hat jemand gesagt, dass ich mir sie anschauen sollte. Damals war mein Büro mein Eigenheim und sie kam zum Tee vorbei. Ich habe sie willkommen geheißen und von dem Moment an gemeinsame Sache gemacht.”

Drop wird verschoben
Adele selbst soll aktuell an der Erstellung des Albums arbeiten und dieses nicht wie geplant fertigstellen können. Stattdessen meldete sich ihr Manager einmal wieder zu Wort und erklärte, dass der Nachfolger der Nummer-eins-LPs “19”, “21” und “25” zu einem späteren Zeitpunkt releast wird.

“Es erscheint nicht im September. Es wird fertig sein, wenn es fertig ist. Wir sind alle im selben Boot: Du machst Sachen und plötzlich steht die Welt still. Es wird kommen, wenn es fertig ist. Ich kann noch kein Datum dafür festlegen”, sagte Dickins gegenüber dem “Music Week”-Magazin. Die Corona-Pandemie soll demnach die Schuld tragen. “Wir haben Lieder [erarbeitet] und arbeiten weiterhin [an neuen Tracks].”

Die britische Ausnahmesängerin hat sich unterdes noch nicht zu den News zu Wort gemeldet. Stattdessen setzt sie sich für die Black Lives Matter-Bewegung ein und hofft, dass die Polizeigewalt bald ein Ende nimmt. “Der Mord an George Floyd hat Schockwellen um die Welt gesandt, es gibt unzählige andere, bei denen es nicht so war. Proteste und Märsche passieren gleichzeitig überall auf der Welt und gewinnen gerade erst an Fahrt. Seid berechtigterweise wütend, aber seid fokussiert! Hört zu, fragt nach und lernt weiter! Es ist wichtig, dass wir nicht entmutigt, überrannt oder manipuliert werden. Es geht um institutionellen Rassismus, es geht um Polizeigewalt und um Ungerechtigkeit. Es geht nicht nur um Amerika! Rassismus lebt und überall”, schrieb sie nach dem Mord an George Floyd nieder. “Ich stehe voll und ganz in Solidarität im Kampf für Freiheit, Befreiung und Gerechtigkeit.”