Der 187 Strassenbande-Rapper musste sich einmal wieder vor Gericht behaupten und hatte Fernseh-Anwalt Christopher Posch mit am Start.

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Credit: Pressefoto Universal Music

Mehrere Anklagepunkte
Deutsch-Rapper Gzuz musste einmal wieder vor Gericht erscheinen und sich unter anderem wegen seiner Verstöße gegen das Waffengesetz, dem Besitz von Betäubungsmitteln, einem versuchten Diebstahl und einer Körperverletzung behaupten. Für das Mitglied der 187-Strassenbande war jener Termin kein Neuland mehr, stattdessen hatte er während der Verhandlung mit Amtsrichter Johann Krieten ein Grinsen auf dem Gesicht, eine schwere Goldkette um den Hals und einen Verteidiger mit am Start, welchen die meisten aus dem Fernsehen kennen dürften - Christopher Posch.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Während der 31-jährige Rapper mehrfach ermahnt worden war und während der Verhandlung selbst lauthals anfing zu lachen, verlas Posch seinen einen Befangenheitsantrag gegen Richter Krieten und erklärte somit, dass dieser nicht unparteiisch sein werde.

Der Fall wurde am Ende noch nicht abgeschlossen, stattdessen muss Gzuz am Dienstag, den 30. Juni 2020 ein weiteres Mal vor Gericht in Hamburg erscheinen und sich für das Betäubungsmittel, welches in seiner Wohnung im April 2018 gefunden worden war, verantworten. Ebenfalls bestritt der Rapper einen Vorfall vom März 2020 und erklärte, dass er keinen weiblichen Fan auf der Reeperbahn geohrfeigt haben möchte, von dem eigentlichen Prozessauftakt am 18. Februar nichts wusste und demnach nicht passend erschienen war.

Die Kaution in Höhe von 100.000 Euro, welche damals fällig wurde, sei demnach nicht gerechtfertigt und würde vom Künstler zurückverlangt. Sollte Gzuz Ende Juni verurteilt werden, drohen ihm mehrere Jahre Haft.