Eigentlich hatte Joey den Song für die Fußball-Europameisterschaft erstellt, welche aufs kommende Jahr verschoben worden war. “Wir hören nicht auf” wollte er seinen Fans dennoch nicht vorenthalten und releaste das Stück.

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Vom Dschungel in die Charts?
Joey Heindle konnte im Jahr 2012 den fünften Platz in der Gesangs-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" belegen und sicherte sich einige Monate später den Titel bei “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Im Anschluss daran konnte man den Künstler in diversen anderen TV-Sendungen zu Gesicht bekommen, bevor er sich im August 2019 den zweiten Platz bei Promi Big Brother sicherte und weiterhin an seiner Karriere als Sänger arbeitete.

Mit “Du & Ich”, “Geschichtenerzähler” und “Weg von hier” bespaßte Heindle demnach seine Fans, bevor er sich einige Monate aus dem Rampenlicht verabschiedete und vor wenigen Tagen erst seinen 27. Geburtstag feierte. Und genau zu diesem Anlass releaste Joey einen weiteren Track, der sich “Wir hören nicht auf” nennt und eigentlich das Titellied der Fußball-Europameisterschaft sein sollte. Da das sportliche Ereignis am Ende von 2020 auf 2021 verschoben worden war und sich alle Sportler zur aktuellen Corona-Zeit ebenfalls an strenge Regeln halten müssen, wollte der Sänger zumindest seinen Supportern eine Freude bereiten und droppte das dazu passende Musikvideo ebenfalls:

Als Kind ruhiggestellt?
Passend zu “Wir hören nicht auf” brachte Joey Heindle ebenfalls seine erste eigene Biografie auf den Markt und gab diverse Interviews. Gegenüber der BILD sprach der Musiker unter anderem über seine Kindheit und enthüllte, dass er als Kind mit Tabletten vollgepumpt wurde, damit er ruhig war.

“Ich musste jeden Morgen eine Ritalin-Tablette schlucken. Damit wurde ich stillgelegt. Ich saß manchmal stundenlang nur auf einem Stuhl und schaute die Wand an”, erinnerte sich Joey und fügte hinzu: “Die Behandlung war überflüssig und hat mir nur geschadet. Abends habe ich mich oft in den Schlaf geweint. Ich habe diese Kack-Tabletten gehasst, musste mich davon auch oft übergeben. […] Lasst eure Kinder so sein, wie sie sind, und pumpt sie nicht mit Chemie voll!”