Wie sein ehemaliger Bodyguard Steve Stanulis ausplauderte, hat Kanye West diverse Regeln aufgestellt, welche den Job der Leibwächter auf die Probe stellten.

Kanye-West.jpg

Credit: Josiah Kamau / GettyImages

Kanye und seine Regeln
Wir alle wissen, dass unsere gefeierten Superstars kein leichtes Leben haben. Zwar können sie mit ihrer Musik oder den Filmen Millionen verdienen, doch wie wir Normalos auf die Straße oder Shoppen gehen können sie sich abschminken. Sollten Taylor Swift, Beyoncé oder Kanye West auch nur einmal einen Supermarkt betreten, herrscht direkt ein Ausnahmezustand. Fans und Paparazzi wollen Fotos und Videos von und mit ihnen machen, es wird nach Autogrammen gefragt und der Blick fällt häufiger in den Einkaufswagen als normal - schließlich möchte man wissen, war sich der Star gönnt und zum Abend essen möchte.

Dass das nicht gerade einfach für den Celeb ist, steht außer Frage. Doch auch die Bodyguards haben einen krassen Job und müssen ihren Boss rund um die Uhr bewachen und dafür sorgen, dass es ihm oder ihr gut geht. Steve Stanulis war einer dieser Leibwächter, welcher sich jahrelang um das Wohl von Kanye West gekümmert hat. Vor allem aber musste er sich an all die Regeln halten, welche der Rapper aufgestellt hatte. Zum einen sollte er den vierfachen Vater vor den Fans beschützen, doch nah an ihn herantreten durfte der Bodyguard nicht wirklich. “Er hatte einige absurde Regeln ... Er wollte, dass man zehn Schritte hinter ihm lief, mitten in der Stadt. Wenn da nun jemand vorgehabt hätte, ihm etwas anzutun, wäre dies zu der Zeit, in der ich bei ihm wäre, um es zu verhindern, längst geschehen”, gestand Stanulis im Interview mit Dax Holt und Adam Glyn im “Hollywood Raw”-Podcast.

Passend dazu erinnerte sich Steve ebenfalls an den Moment, in welchem er Kanye West das erste Mal über den Weg gelaufen war. Es soll zu Zeiten der Fashion Week gewesen sein und der Rapper wollte zwischendurch einen Abstecher ins Studio machen. Im Fahrstuhl liefen sie sich schließlich erstmals über den Weg. “Es war der erste Tag, an dem ich ihn getroffen hatte … Wir waren im Aufzug und er sagte: ‘Wirst du nicht den Knopf der Etage drücken, in welche ich jetzt möchte?’ Und ich sagte ihm: ‘Ich habe keine Ahnung welche Etage das ist. Es ist mein erster Tag.’ Er schimpfte los: ‘Also willst du mir sagen, dass du nicht vorher angerufen hast um herauszufinden, wo ich heute hin will?’ und ich verneinte die Frage. Dann wurde er noch wütender und ich habe ihm ein Ultimatum gestellt. ‘Wir können das jetzt auf drei Weisen tun. Erstens, du sagst mir die Etage und ich betätige den Knopf. Zweitens, du kannst den Knopf einfach selber drücken und ich weiß, wo wir hinfahren und drittens können wir im Fahrstuhl den ganzen Tag verweilen und du kannst mir erzählen, wie wichtig deine Zeit ist und wir gehen nirgendwohin.’ Er hatte sich am Ende für die erste Option entschieden.”

Am Ende des Podcasts sagte der ehemalige Leibwächter von Kanye West ebenfalls noch aus, dass jemand aus seinem Team jedes Mal die Paparazzi gerufen habe, wenn KimYe das Anwesen verlassen hatte. “Es kann niemals ein Zufall sein, dass die Fotografen immer genau dann auftauchen, wenn ich sie zum Wagen habe bringen müssen.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by @farandulanews on

Na, ob West diese Aussagen selbst feiern wird?! Den kompletten Podcast kannst Du Dir HIER noch einmal anhören.