Nachdem Naidoo diverse negative Schlagzeilen geschrieben hatte, wurde auch sein Kollege Sido auf all die Verschwörungstheorien angesprochen und machte via Instagram noch einmal klar, was er von der ganzen Sache halten würde.

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Neue Shows in Autokinos
Sido kann sich trotz Corona-Krise gut über Wasser halten und muss nicht an sein Erspartes gehen, sondern verdient sich mit seinen Shows in diversen Autokinos in ganz Deutschland sein täglich Brot. Die Gigs kündigte er bereits Ende April 2020 via Instagram-Story an und erklärte: "Und Leute bitte - Ihr müsst mich nicht fragen oder mir sagen: ‘Komm mal dahin.’ Wir werden das da machen, wo es möglich ist. Es ist nun einmal nicht überall erlaubt und nicht alle Bundesländer sind damit fein, dass man Konzerte in einem Autokino gibt. Aber sobald das irgendwo geht, werde ich da meinen Fuß in die Tür tun und da spielen. Ich halte euch auf dem Laufenden.”

Und auf dem Laufenden hielt Sido seine Supporter rund um die Uhr, kreierte Performances in Düsseldorf, Ingolstadt und Hannover und nahm seine Follower mit hinter die Kulissen während seines Konzertes am Dienstag, den 12. Mai 2020 in letzterer Stadt. Wie der ganze Spaß ausgesehen hat, zeigen wir Dir hier:

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Nahm Xavier Naidoo nicht in Schutz
Während Sido demnach am Abend den Spaß seines Lebens hatte, schlug er schließlich einen anderen Ton an und richtete sich mit einem klaren Statement nicht nur gegen Medienvertreter, sondern auch einen seiner damaligen Kollegen. “Und meine Lieben … Zu dem Zeug, was gerade in der Presse ist wegen meinem Interview bei Ali therapiert kann ich nur sagen: Es kann sein, dass ich mich ab und zu vielleicht ein bisschen differenzierter ausdrücken muss, damit auch alle immer alles richtig verstehen. Ich sage es nur so wie es ist - ich glaube niemandem. Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe. Ich glaube nicht der einen Seite, ich glaube nicht der anderen Seite. Ich glaube nur, was ich selber mitkriege. Und wenn ich mitkriege, dass die eine Seite Dinge über mich schreibt, die gelogen sind. Klar gelogen sind, weil ich es aus erster Hand weiß, dann kann ich denen auch nicht mehr richtig glauben. Und das ist auf beiden Seiten passiert - alternative Presse und richtige Presse, wenn es jetzt darum geht, ob ich Presse mag oder nicht. Ich mag keinen”, startete Sido und lenkte seine Aufmerksamkeit schließlich auf den ehemaligen DSDS-Juror und Söhne Mannheims-Sänger Xavier Naidoo.

“Und die Sache mit Xavier. Sorry Xavier, auch wenn die das schreiben … Aber ich habe dich nicht in Schutz genommen. Ich finde das einfach alles crazy.”

Jene Worte sagte der “1000 Tattoos”-Interpret, nachdem er zu Gast bei Ali Bumaye, dem Moderator des YouTube-Formates “Ali therapiert”, war und einige Fragen rund um Naidoos Verschwörungstheorien beantwortete. “Ich kann dir nur eins sagen, Xavier ist ja auch aus der Frankfurt-Ecke da und so. Ich kenne andere Rapper aus der Ecke, die mir erzählt haben, dass sie auch schon Kontakt mit Leuten hatten [...], die denen klargemacht haben, okay, es gibt sowas. Besonders in Frankfurt. Ich will da auch nicht zu tief drüber reden, nachher setzt man mir hier einen Aluhut auf. Aber es sind alles Fakten – wenn ich was sage, sind es Fakten”, erklärte Sido, während Ali nachfragte, ob sein Kollege “nicht nur irgendwie durchgedreht” sei und der Rapper hinzufügte: “Xavier? Der Xavier ist zu tief drin.”

Das komplette Interview kannst Du Dir hier noch einmal anschauen: