Die 62. Grammy Awards wurden am Sonntagabend, den 26. Januar 2020 einmal wieder in Los Angeles verliehen und wir haben die Gewinner für Euch am Start.

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Credit: ROBYN BECK / GettyImages

And the GRAMMY goes to …
Zum 62. Mal in Folge wurden die Trophäen, die seit 1959 von der Recording Academy in Los Angeles in aktuell 84 Kategorien an Sänger, Komponisten, Musiker, Produktionsleiter und die Tontechnik verliehen werden, den Gewinnern und Gewinnerinnen überreicht. Als Moderatorin mit am Start war - wie im Vorjahr auch - Alicia Keys, welche alle Stars und Sternchen gerne in Empfang genommen und eine wunderbare Figur abgegeben hat. Für einen der begehrten Preise war die zweifache Mutter zwar nicht nominiert, konnte sich jedoch mit unter anderem Lil Nas X, Billie Eilish und Lizzo freuen, welche gemeinsam 20 Mal genannt worden waren. Letztere “Juice”-Interpretin konnte im Alleingang achtmal ins Rennen gehen und stand ebenfalls als musikalischer Act auf der Bühne.

Während die GRAMMYs zum redaktionellen Zeitpunkt noch immer den Besitzer wechseln, können wir aktuell bereits einige Gewinner und Gewinnerinnen bekannt geben und werden die Liste im Verlaufe der Award-Show anpassen.

21 Savage und J.Cole sicherten sich zum Beispiel den Preis in der Kategorie “Best Rap Song” und konnten sich mit “a lot” gegen unter anderem Chance The Rapper, Rick Ross und Drake, sowie Nipsey Hussle durchsetzen. Letzterer im März 2019 erschossener Künstler sicherte sich posthum die Rubrik “Best Rap Performance” mit dem Lied “Racks in the Middle”, welches mit Roddy Ricch und Hit-Boy aufgenommen worden war.

Herzlichen Glückwunsch!
Die Jungs von The Chemical Brothers konnten sich gleich doppelt freuen. Mit ihrem Track “Got To Keep On” schafften sie es in der Kategorie “Best Dance Recording” und mit dem dazu passenden Album “No Geograph”, welches am 12. April 2019 releast worden war, setzen sie sich in der Rubrik “Best Dance/Electronic Album” durch.

Spanierin Rosalía konnte ihren allerersten - und wahrscheinlich nicht letzten Grammy - mit nach Hause nehmen. Die 26-Jährige konnte sich mit ihrem LongPlayer “El Mal Querer” gegen unter anderem J Balvin und Bad Bunny durchsetzen und als Siegerin vom “Best Latin Rock, Urban or Alternative Album” den Preis entgegennehmen.

Geschichte wurde geschrieben
In der Kategorie “Best R&B Album” setzte sich Anderson .Paak mit “Ventura” durch, Lizzo konnte mit ihrer LP “Cuz I Love You” das “Best Urban Contemporary Album” für sich entscheiden und dankt “Jerome” direkt ihren zweiten Grammy in der Rubrik “Best Traditional R&B Performance” einkassieren. Das “Best Music Video” und die “Best Pop Duo/Group Performance" gingen beide an Lil Nas X und Billy Ray Cyrus, welche mit “Old Town Road (Official Movie)” schon im vergangenen Jahr einen weltweiten Hit gelandet haben und die Preiss selbst auf der Bühne in Empfang nehmen konnten.

Schon vor der eigentlichen Vergabe der Grammys 2020 konnte US-Sensation Billie Eilish Geschichte schreiben. Die Musikerin ist nicht nur erstmals bei der Veranstaltung am Start, sie ist auch die jüngste Sängerin überhaupt, welche in den vier wichtigsten Kategorien nominiert worden war -  darunter unter anderem der “Song des Jahres” und das “Album des Jahres”. Ob sie am Ende als Siegerin des Abends nach Hause gehen wird? Schon jetzt konnte sie sich mit ihrem Debütalbum “When We All Fall Asleep, Where Do We Go?” im Genre “Best Pop Vocal Album” gegen alle anderen durchsetzen, während ihr Bruder und Produzent FINNEAS zum "Produzenten des Jahres" ernannt worden war.

Hier geht's zu den Gewinnern:

Record of the Year
Billie Eilish - “bad guy”

Album of the Year
Billie Eilish - When We All Fall Asleep, Where Do We Go?

Best New Artist
Billie Eilish

Best Rap/Sung Performance
DJ Khaled, Nipsey Hussle, John Legend - “Higher”

Best Engineered Album, Non-Classical
Billie Eilish - When We All Fall Asleep, Where Do We Go?

Song of the Year
Billie Eilish - “bad guy”

Best Rap Album
Tyler, the Creator - IGOR

Best Comedy Album
Dave Chappelle - Dave Chappelle: Sticks & Stones

Best Country Duo/Group Performance
Dan + Shay - “Speechless”

Best Pop Solo Performance
Lizzo - “Truth Hurts”

Producer of the Year, Non-Classical
FINNEAS

Best Pop Vocal Album
Billie Eilish - When We All Fall Asleep, Where Do We Go?

Best Traditional Pop Vocal Album
Elvis Costello & The Imposters - Look Now

Best Pop Duo/Group Performance
Lil Nas X - “Old Town Road [ft. Billy Ray Cyrus]”

Best Music Video
Lil Nas X and Billy Ray Cyrus - “Old Town Road (Official Movie)”

Best Americana Album
Keb’ Mo’ - Oklahoma

Best American Roots Song
I’m With Her - “Call My Name”

Best American Roots Performance
Sara Bareilles - Saint Honesty

Best World Music Album
Angelique Kidjo - Celia

Best R&B Album
Anderson .Paak - Ventura

Best Urban Contemporary Album
Lizzo - Cuz I Love You

Best R&B Song
PJ Morton - “Say So [ft. JoJo]”

Best Traditional R&B Performance
Lizzo - “Jerome”

Best R&B Performance
Anderson .Paak - “Come Home [ft. Andre 3000]”

Best Alternative Music Album
Vampire Weekend - Father of the Bride

Best Rap Song
21 Savage - “A Lot [ft. J. Cole]”

Best Rap Performance
Nipsey Hussle - “Racks in the Middle [ft. Roddy Ricch and Hit-Boy]”

Best Tropical Latin Album (Tie)
Marc Anthony - Opus Aymée Nuviola - A Journey Through Cuban Music

Best Dance/Electronic Album
The Chemical Brothers - No Geography

Best Dance Recording
The Chemical Brothers - “Got to Keep On”

Best Spoken Word Album (Includes Poetry, Audio Books & Storytelling)
Michelle Obama - Becoming

Best Music Film
Beyoncé - Homecoming

Best Song Written for Visual Media
Lady Gaga - “I’ll Never Love Again (Film Version)”

Best Compilation Soundtrack for Visual Media
Lady Gaga and Bradley Cooper - A Star Is Born