Nachdem die "Bodak Yellow"-Interpretin bereits in der Vergangenheit durch ihr politisches Engagement auffiel, wetterte Cardi B auf Twitter nun erneut gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und äußerte dabei auch einen interessanten neuen Karrierewunsch.

Cardi B for President
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Cardi B for President?
Dass der US-Rapperin die Politik sehr am Herzen liegt, bewies Cardi B des Öfteren: Bereits zur großen Wahl 2016 präsentierte sich die 27-Jährige als große Unterstützin des demokratischen Kandidaten Bernie Sanders. Im vergangenen Jahr nutzte sie ihre Instagram-Reichweite von 57 Millionen Followern, um dem Senator offene Fragen ihrer Fans zu stellen. Das Video soll dabei einen Teil von Sanders' Wahlkampf für 2020 bilden. Beim Late-Night-Host Jimmy Kimmel zu Gast, zeigte sich der Politiker sehr glücklich über den anhaltenden Support der Rapperin: "Sie ist sehr schlau und zutiefst besorgt, über das, was in diesem Land passiert", erklärte der 78-Jährige. Jetzt sorgte die 27-Jährige auf Twitter erneut für Aufsehen, indem sie eventuell sogar einen eigene politische Karriere in Aussicht stellte.

"Ich glaube, ich will Politikerin werden. Ich liebe unsere Regierung, obwohl ich ihr nicht zustimme", tweetete die Musikerin. Dass Cardi B kein Fan des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump sei, zeigte sie bereits des Öfteren in diversen Statement-Videos zu aktuellen Diskussionsthemen. Um ihren Standpunkt zu vertreten, scheute sich die Rapperin dabei auch nicht vor Wortgefechten. So verwies sie auf Twitter auch die "Fox News"-Moderatorin Tomi Lahren in die Schranken, die sich zuvor über Cardis Engagement bei der Partei der Demokraten lustig machte.

Kritik gegen Iran-Debatte
Die anhaltenden Diskussionen über einen möglichen Krieg zwischen den USA und dem Iran gingen auch an der Rapperin nicht spurlos vorbei. Auf Twitter verurteilte Cardi B Trumps Vorgehen in der Thematik scharf: "Es ist traurig, dass dieser Mann das Leben von Amerikanern in Gefahr bringt", kritisierte sie den Präsidenten. Den gesamten Konflikt bezeichnete sie im Folgenden als "dümmste Aktion, die Trump bis heute gemacht hat". Im Anschluss ließ sie noch verlauten, die nigerianische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Ob sie dieses Vorhaben tatsächlich in die Tat umsetzen wird, ist bislang noch unklar.

In einem weiteren Tweet äußerte Cardi B auch ihre Beobachtung von mangelndem Patriotismus in den USA: "Ich sehe kaum Leute, die behaupten, es zu LIEBEN, Amerikaner zu sein", erklärte sie. Mit der anstehenden Präsidentschaftswahl im November 2020 wird sich die Rapperin sicherlich auch in den kommenden Monaten zu einigen Diskussionsthemen  um das Weiße Haus äußern. Ob sie sich auch abseits ihres bereits bestehenden Videos mit Bernie Sanders noch aktiv am Wahlkampf der Demokraten beteiligen wird, verriet Cardi B bislang nicht.