“Der einzelne ist schwach und die Gemeinschaft ist stärker”, erklärte Peter Fox bei der “Fridays for Future”-Demo in Berlin und hofft, dass sich beim Klimagipfel bald etwas ändert.

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Credit: Brill / GettyImages

Klare Stellungnahme
Bei der Klima-Demo von “Fridays For Future” sind am Freitag, 29. November 2019 Zehntausende Menschen in Berlin auf die Straße gegangen und riefen zum vierten globalen Klimastreik aller Zeiten auf. Mit am Start war dieses Mal auch Peter Fox, Frontsänger von SEEED, welcher nicht stillschweigend daran teilnehmen wollte, sondern seine Meinung verkündete. “Es wäre natürlich noch krasser, ihr würdet samstags demonstrieren, dann könnte keiner mehr etwas sagen”, erklärte der Künstler laut der “Morgenpost” und soll alle Schule schwänzenden Teenager unbeeindruckt vor dem Brandenburger Tor stehen gelassen haben.

Fox hingegen hatte nicht nur jene Bemerkung mit am Start, sondern fügte hinzu: “Das Klimapaket der Bundesregierung ist halt das übliche vorsichte Pflästerchen, was aber nicht viel bringen wird. Da muss auf jeden Fall mehr passieren. Und es ist offensichtlich, dass sie halt Angst haben, nicht wiedergewählt zu werden. Und deswegen ist es wichtig, dass die Bevölkerung zeigt: ‘Ey, wir sind schon weiter als ihr. Mutet uns schon was zu. Wir müssen uns Regeln geben, die müssen auch ein bisschen härter sein.’ […] Und da müssen wir von unten auch Druck machen, dass sie es begreifen. […] Ich bin der Überzeugung, dass die Sorgen noch viel größer werden, wenn wir nichts machen und besonders für unsere Kinder und Enkel.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Abschließend legte Peter Fox nicht nur eine einmalige Show hin, sondern stand mit seinen Jungs von SEEED auf der Bühne und gab ein Konzert. Für ihre Performance haben die “TICKET”-Interpreten jedoch kein Geld verlangt und bekamen demnach keine Gage überwiesen. “Ja, weil das uns ein Anliegen ist und hier geht’s nicht darum, bezahlt zu werden, sondern: Wir wollen sozusagen die Diskussion um Klimaschutzmaßnahmen mit befeuern und deswegen sind wir hier. […] Wir demonstrieren und hoffen, dass mehr passiert”, sagte der Frontmann gegenüber einer ZDF-Reporterin und fügte abschließend hinzu, dass er “an jeden einzelnen appellieren” würde und hofft, dass die Menschheit ihren “Lifestyle ändern” wird.