Statt wie geplant erneut Lieder zu releasen und ihre angekündigte Pause zu beenden, werden die vier Mitglieder von BLACKPINK bis 2020 nicht mehr auf der Bildfläche stehen und sich stattdessen mit Solo-Projekten beschäftigen.

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Credit: Roger Kisby / GettyImages

Neuer YouTube-Rekord
Innerhalb von 18 Monaten mutierten die vier Girls von BLACKPINK zu einer der gefragtesten K-Pop-Gruppe des gesamten Planeten. Rund 4,2 Milliarden Views konnten sie dank ihrer releasten Musikvideos auf YouTube einfahren und verschafften sich somit einen Vorsprung auf die sieben südkoreanischen Künstler von BTS. Vor allem aber konnten sich Jisoo, Jennie, Rosé und Lisa auf ihre Fans verlassen und mit ihrer Visualisierung zur Nummer-eins-Single “Ddu-Du Ddu-Du" einen neuen Weltrekord aufstellen. Noch nie zuvor hatte es eine Gruppe ihres Genres geschafft, mit nur einem Werk über eine Milliarde Streams zu generieren - zum Vergleich kann das beliebteste Video von BTS zur Single “DNA” 866 Millionen Klicks aufweisen.

Das ist jedoch nicht der erste Rekord für die vier Mädels: Schon im April 2019 konnten sie innerhalb von zwei Tagen mit ihrem Streich zu “Kill This Love” rund 100 Millionen Views einfahren, was zuvor in solch einer kurzen Zeit noch kein anderer Clip auf der Plattform geschafft hatte.

Auszeit bleibt bestehen
Jisoo, Jennie, Rosé und Lisa können sich über die neuen Highlights in ihrer Karriere freuen und haben sich via Instagram bei ihren Fans bedankt. Diese sind jedoch nicht nur positiv gestimmt und mussten ebenfalls erfahren, dass sich BLACKPINK in diesem Jahr nicht mehr musikalisch zurückmelden und ihre Auszeit verlängern wird. Ihr Management "YG Entertainment” erklärte demnach, dass “das Comeback der Girlgroup auf 2020 verlegt” worden war und sich alle Mitglieder um eigene Projekte kümmern wollen.

Ihre Supporter machten im Anschluss dem Label eine Ansage, veröffentlichten unzählige Tweets mit dem Hashtag “#BLACKPINKLeaveYG” und forderten die Girls auf, sich ein neues Team zu suchen. Schließlich sollen sie nicht richtig unterstützt werden und durften innerhalb von drei Jahren “lediglich 13 Songs” veröffentlichen, während ihre männlichen Kollegen größere Finanzspritzen bekommen hatten und häufiger gepusht worden waren.

BLACKPINK selbst hat sich zu allen Anschuldigungen natürlich nicht zu Wort gemeldet.