Wie Stefani bei einer weiteren Folge von “The Voice” verriet, hätte sie den Track “Elastic Heart” von Sia singen sollen, doch lehnte das Angebot der Australiern dankend ab.

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Eine Entscheidung kann das Leben verändern
Wir alle wissen, dass wir ab und zu mal über unseren Schatten springen und einem anderen vertrauen müssen, um wunderbare Geschichten schreiben und Erinnerungen kreieren zu können. Doch manchmal kann diese eine Entscheidung das Leben auf eine positive oder negative Weise beeinflussen. Das musste auch Gwen Stefani miterleben, wie sie in der neuesten Ausgabe von “The Voice USA” verraten hatte und sich an Taylor Swift wandte, welche als “Mega-Mentorin” mit am Start war. Nachdem sich ihre Kandidatin Kyndal für “Elastic Heart” von Sia entschieden hatte und den Track performen wollte, erklärte die dreifache Mutter: “Das ist so seltsam, weil mir Sia diesen Song gesendet hat, um ihn zu singen.”

Das Angebot von Sia hatte Gwen am Ende dankend abgelehnt und damit ebenfalls die Chance vertan, wieder richtig durchstarten zu können. Der Track wurde schließlich von der Australierin selbst aufgenommen und veröffentlicht, schaffte es auf Platz eins der Charts in Polen und den USA und verkaufte sich über drei Millionen Mal. Auch das dazu passende Musikvideo war ein voller Erfolg, featured die Dance-Moves von Shia LaBeouf und Maddie Ziegler und wurde bis heute über eine Milliarde Mal betrachtet:

Selbstzweifel
Doch hatte Gwen nicht an den Erfolg von “Elastic Heart” geglaubt? Oder was war der Grund, warum sie selbst das Angebot ablehnte? Direkt darauf war die "The Voice USA"-Mentorin dieses Mal nicht eingegangen, sondern gestand bereits in der Vergangenheit, dass sie ihr Selbstvertrauen verloren hatte und sich Zweifel breit machten. Die LP “Push And Shove”, welche die dreifache Mutter mit ihrer Band No Doubt in 2012 releaste, wurde als Flop abgestempelt, schaffte es lediglich in die Top 3 der USA und wurde 115.000 Mal an den Mann gebracht. Die Single-Auskopplungen “Settle Down” und “Looking Hot” waren weniger erfolgreich, wobei es letzterer Song weltweit nicht einmal in die Liste der besten 100 Tracks schaffte …

“Ich denke, nachdem ich mit ‘Push and Shove‘ keinen Erfolg hatte, habe ich viel Selbstvertrauen verloren. Für mich löst das Songschreiben grundsätzlich ein Trauma aus und ich hatte immer diese Ausreden. Jetzt habe ich realisiert, dass ich es als Geschenk ansehen muss. Ich weiß nicht, woher es kommt und wie ich es geschafft habe, all diese Songs zu schreiben, aber ich werde es wieder tun”, erklärte Gwen Stefani gegenüber dem “NPR Radio” und fügte hinzu: “Wenn du einen großartigen Song schreibst, haut es dich um. Er verbindet alle Menschen auf der Welt und überwindet wahrhaftig Sprachbarrieren. Du siehst, wie ein Song auf Menschen wirken kann und es ist ein ziemlich großer Auftrag, damit weiterzumachen.”