Der Thirty Seconds to Mars-Frontmann Frontmann schreibt aktuell positive und negative Schlagzeilen und kann sich scheinbar nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass jemand anderes erfolgreicher ist als er selbst.

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Credit: Michel Dufour / GettyImages

Wollte er den “Joker”-Film sabotieren?
US-Sänger Jared Leto ist schon lange nicht mehr nur als Frontmann von Thirty Seconds to Mars bekannt. Stattdessen konnte er auch als Model richtig durchstarten, für das Luxus-Unternehmen Gucci vor der Kamera stehen und wird von dem Modehaus rund um die Uhr eingekleidet. Auch als Schauspieler machte er sich bereits einen Namen und konnte für seine Rolle als Rayon im Film “Dallas Buyers Club” in 2013 einen Oscar in der Kategorie “Best Supporting Actor” einheimsen. Drei Jahre später schlüpfte er in die Rolle vom Joker und konnte im Streifen “Suicide Squad” an der Seite von Dr. Harleen F. Quinzel / Harley Quinn und Floyd Lawton / Deadshot (gespielt von Margot Robbie und Will Smith) alle Fans überzeugen.

Als Joker hatte Jared in jenem Streifen nur eine kleine Rolle übernommen und war gerade einmal drei Minuten auf der großen Leinwand zu sehen - schließlich hatten die Produzenten weitere Filme geplant und wollten mit dem Schurken eine komplett andere Geschichte erzählen. Eine Geschichte, welche bereits veröffentlicht wurde und in den USA der totale Kassenschlager war. Das Doofe daran? Jared Leto war diesmal nicht in der Hauptrolle zu sehen und musste dabei zuschauen, wie Joaquin Phoenix den Joker im gleichnamigen Werk mimte und Millionen von Menschen vom Hocker haute. Und scheinbar gefiel das dem Musiker, welcher zuvor in die ikonische Rolle geschlüpft war, ganz und gar nicht:

Wie “WinterIsComing” berichtete, wollte Jared den “Joker”-Dreh sabotieren und dafür sorgen, dass der Streifen gar nicht erst im Kasten war. Seine Agentur “CAA” hätte sich demnach mit dem engagierten Produzenten Todd Philips auseinandersetzen und ihn überzeugen sollen, dass die Idee nicht gut genug sei. Auch sein ehemaliger Manager Irving Azoff hätte bei seiner “Warner”-Mutterfirma ein Gespräch suchen und die Bosse umstimmen sollen …

Von seiner Agentur “CAA” und Azoff hatte sich der Thirty Seconds to Mars-Frontmann im Sommer 2019 getrennt, der “Joker” mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle läuft seit dem 10. Oktober 2019 in den Kinos und ist ein voller Erfolg.

Spendet 10.000 Dollar
Obwohl Leto gerade erst negative Schlagzeilen geschrieben hatte, ließ er sich dennoch nicht lumpen und folgte Zedds Hilfeschrei: Der aus Kaiserslautern stammende DJ und Produzent hatte sich an seine berühmten Kollegen gewandt und zum Spenden aufgerufen. Leto selbst hat an der “Good Thing Challenge” teilgenommen umgerechnet rund 8,995 Euro - 10.000 Dollar - an benachteiligte Familien gespendet. Via Twitter erklärte er: “Mein guter Freund @Zedd nominierte mich für die #goodthingchallenge. Ich nominiere @Caradelevingne, @DanReynolds & @drewtaggart, etwas Gutes zu tun, egal, wie groß oder klein das sein wird. Für meine gute Tat nominierte ich diese Leute: Zaid überlebte schwere Verbrennungen, als er zwei Jahre alt war und sein Bett aus Versehen anfing, zu brennen. Die Umsätze werden für Operationen und potenzielle rekonstruktive Chirurgie verwendet.”

Ob sich seine Kollegen ebenfalls eine Scheibe abschneiden und spenden werden?